SCHNELL GEFORSCHT: Marienkäferflug

Die Idee zum heutigen SCHNELL GEFORSCHT Experiment kam mir, als kürzlich eine Marienkäferlarve auf meiner Hose landete & das Forscherkind wissen wollte, was das für ein Tier sei. Gemeinsam haben wir uns Bilder zu Marienkäferlarven angeschaut & sind dann in unserer Nachbarschaft herumgestöbert, um zu sehen, was wir wohl noch alles entdecken können.

Forschen für Kinder Collage mit Marienkäfer Lebenszyklus
Bilder unterschiedlicher Stadien des Lebenszyklus eines Harlekin-Marienkäfers.

Schon war die Begeisterung da, mehr über Marienkäfer & ihren Lebenszyklus zu erfahren. Aber es wurde auch viel über die Lebensweise dieses kleinen Insekts erforscht. Dabei durfte das Thema FLIEGEN nicht fehlen. Aber schau Dir unser heutiges Experiment gerne selbst an:

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SCHNELL GEFORSCHT: Eine Kerze geht baden

Wenn Du verstehen möchtest, was alles nötig ist, damit eine Flamme brennen kann, eignen sich zauberhafte Experimente mit einer Kerze.

Dazu zählt dieses Experiment hier, in dem Du eine Kerze baden schickst.

Aber beginnen wir von Vorne. Damit eine Flamme brennen kann, benötigt sie drei Dinge: Energie in Form von Hitze, Sauerstoff & Brennstoff. Die Hitze kannst Du mit einem Feuerzeug oder Streichholz an einen Brennstoff herantragen & damit die Flamme initiieren. In unserem Experiment versteckt sich der Brennstoff in der Kerze. Sie liefert quasi die Nahrung, die das Feuer benötigt, um weiter am Brennen gehalten zu werden. Fehlt noch der Sauerstoff. Der ist in großer Menge in der Umgebungsluft verfügbar. Aber was passiert, wenn kein Sauerstoff mehr für die Verbrennung verfügbar ist?

Finde es mit dem folgenden Experiment selbst heraus.

Forschen für Kinder Übersicht Kerze unter Glas
Wie geht es eigentlich, eine Kerze zum Baden zu schicken? Das kannst Du heute ausprobieren!
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SCHNELL GEFORSCHT: Zauberhafter Blumenstrauß

Brauchst Du einen Strauß voller bunter, schöner Blumen? Dann gestalte Dir doch einfach selber einen & verbinde die Übergabe mit einer kleinen Zauberei! Wie das ganz einfach geht, zeige ich Dir hier.

Ich lade Dich herzlich ein, gemeinsam mit mir eine Zauberblume zu gestalten & ihre Schönheit entfalten zu lassen.

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SCHNELL GEFORSCHT: Geheime Botschaften

Wie kannst Du geheime Botschaften mit Deinen Freunden austauschen? Hast Du eine Idee? – Du braucht auf jeden Fall eine Zaubertinte & eine Idee, wie Du diese verzauberte Tinte sichtbar machst. Wie das Du das ganz einfach herstellen & nutzen kannst, zeige ich Dir heute.

HALLO mit einem lächenden Gesicht im O hat Forschen für Kinder in diesem Bild gezeigt. Das Wort erscheint in bräunlichen Buchstaben auf einem Zettel, der die Überschrift "Meine Geheime Botschaft an Dich" geschrieben steht.
Welche geheime Nachricht möchtest Du verschicken?
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SCHNELL GEFORSCHT: Süßer Farbzauber

Wenn ein Tag dem anderen gleicht, dann lohnt es sich, ein wenig Farbe in den Alltag zu bringen. Genau dazu eignet sich das heutige farbenfrohe Experiment.

Ein Forscherherz für einen süßen Farbenzauber.
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SCHNELL GEFORSCHT: Wasserrutsche am Berg

Wasser fließt immer entlang eines Gefälles. Das wissen wir wohl alle. Eine minimal Schräge reicht aus, dass sich das Wasser über diese Schräge hin zum tiefsten Punkt bewegt. Aber hast Du schon mal gesehen, dass Wasser auch einen Berg hinauf fließen kann? Nicht? Dann habe ich heute ein lustiges Experiment für Dich: Wie bekommst Du das Wasser aus dem oberen ins untere Glas?

Forschen für Kinder Versuchsauffbau Wasserrutsche
Ein Wasserglas „oben am Berg“ & ein Wasserglas „unten im Tal“…! Das Wasser soll ins untere Glas rutschen. Ob das gelingt?

Was wir benötigen: 2 Gläser, Knicktrinkhalm, 1 Schale, Wasser

Was zu tun ist: Wir stellen die Schale auf den Kopf & eines der Gläser darauf. Dieses Glas füllen wir mit Wasser. Neben die Schale stellen wir das zweite Glas, das kein Wasser enthält. Über einen Knicktrinkhalm werden die beiden Gläser miteinander verbunden. Das Wasser muss vom oberen ins untere Glas gebracht werden.

Was musst Du tun, damit das klappt? Dass es wirklich funktioniert siehst Du übrigens in diesem Film.

Was wir herausgefunden haben: Durch leichtes Saugen am unteren Ende des Trinkhalms werden die Wasserteilchen aus dem oberen Glas in Bewegung versetzt. Dazu müssen sie sich zunächst „bergauf“ bewegen, bevor sie über die lange Trinkhalmrutsche ins untere Glas wandern können. Bei diesem Versuch musst Du darauf achten, dass sich Dein Trinkhalmende tiefer befindet, als die Trinkhalmöffnung im gefüllten Wasserglas…sonst läuft das Wasser wieder ins Glas zurück.

Wasser ist schwerer als Luft & wandert daher immer an den tiefsten Punkt, den es erreichen kann. Die Wasserteilchen halten sich dabei fest & fließen gemeinsam durch den Trinkhalm. Saugt man das Wasser in den Trinkhalm, fließt das Wasser durch den gesamten Trinkhalm ins untere Glas. Das Wasser verhält sich wie eine Perlenkette: wenn der größte Teil der Kette nach unten fällt, zieht sie einen kürzeren Teil immer hinter sich her…auch einen „Berg hinauf“.

Die Stecke „den Berg hinauf“ muss dabei aber kürzer sein, als die Strecke „in der Wasserrutsche nach unten“. Dadurch kann das Bergabwasser die anderen Wasserteilchen „bergauf“ ziehen.

Viel Freude auch wieder mit diesem Experiment.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Plastiktütenmikado

Lust, ein lustiges Forscherspiel auszuprobieren? Vielleicht hast Du ja Lust. Schau mal:

Das ist…fast…alles, was Du brauchst: eine Plastiktüte mit Wasser gefüllt.
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SCHNELL GEFORSCHT: Ei in die Flasche zaubern

Für dieses Experiment brauchst Du Zauberkräfte! Nur so bekommst Du ein gekochtes Ei durch einen Flaschenhals. …natürlich geht das auch ohne Magie, es klingt aber spannender! Das heutige Experiment zählt wohl zu den bekanntesten Ei-Experimenten überhaupt. Schon einmal habe ich Dir gezeigt, wie diese Zauberei funktioniert. Schau gerne noch einmal rein.

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SCHNELL GEFORSCHT: Kräftemessen mit einem Ei

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Osterfest. Zeit also, dass ich Dir auf meinem Blog ein paar Ei-Experimente zeige. Heute starte ich mit einem, das unter der Rubrik schnell geforscht genau richtig ist.

Was wir benötigen: 1 unversehrtes, rohes Ei; durchsichtige Plastiktüte (zum Schutz)

Forschen für Kinder Experiment mit Ei Kräftemessen Ei zerdrücken
Bist Du bereit? Los geht’s mit dem Kräftemessen.

Was zu tun ist: Falls Du Schmuck an der Hand trägst, sollte der für dieses Experiment abgelegt werden. Um eine Schweinerei daheim zu vermeiden, kannst Du das Ei gerne in eine Plastiktüte packen & das Experiment in der oder durch die Tüte ausprobieren oder Du testest Deine Kraft im Freien.

Jetzt geht’s aber los: Nimm Dein Ei, dessen Schale keinerlei Beschäftigung haben darf, in Deine Hand. Fang mit Deiner schwächeren Hand an. Lege alle Finger gleichmäßig um das Ei & versuche, es mit Deiner ganzen Kraft zu zerdrücken.

Hat es geklappt, das Ei kaputt zu bekommen? Wenn nicht, nimmst Du das Ei nun in Deine stärkere Hand & versuchst, es erneut.

Was wir herausgefunden haben: Die Schale eines rohen Eis ist sehr stabil. Mit ziemlicher Sicherheit sage ich voraus, dass Du das Ei nicht zerdrücken konntest; es sei denn, Du hast einen Haarriss in der Schale übersehen oder den Ring nicht vom Finger genommen. Weder Erwachsene, noch Kinder schaffen es, die Schale eines rohen Eis mit gleichmäßigem Druck einer Hand zu verletzen oder gar zu zerstören.
Das Geheimnis der Stabilität der Eischale liegt in der Form versteckt. Druck, der auf das ovale Ei ausgeübt wird, wird gleichmäßig in alle Richtungen abgeleitet. Außerdem besteht die Schale aus stabilem Kalk, das von weichen Zwischenschichten durchzogen ist, die den Druck Deiner Hand quasi abpuffern.

Auch das Innere des Eis hilft dabei, dass die Eischale heile bleibt: das rohe Ei besteht in seinem Inneren aus Flüssigkeiten. Diese können sich zwar an jede Form anpassen, lassen sich aber nicht zusammendrücken. Sie sind nicht komprimierbar. Übst Du Druck auf Flüssigkeit aus, wird dieser gleichmäßig über die Flüssigkeit verteilt & übt zudem noch einen Gegendruck aus.

Natürlich kann die Schale des Eis auch kaputt gehen – andernfalls würden die Küken wohl nicht schlüpfen: Übst Du keinen gleich bleibenden Druck auf das Ei aus, sondern stößt es kurz & hart gegen eine Kante, die Tischplatte oder auch ein anderes Ei, dann geht die Schale kaputt.
In der Natur wird die Eischale übrigens mit dem Wachstum des Küken immer dünner & es wird somit leichter für das Küken, durch das Schlagen mit seinem Schnabel die Schale zu öffnen.

Forschen für Kinder Zeichnung Küken auf goldenem Ei Ostern
…ob das goldenen Ei wohl heile bleibt?

Mit einem einheitlichen Druck kannst Du die Eischale übrigens kaputt machen, wenn das Ei zuvor gekocht wurde, oder die Schale des rohen Ei eine Macke hat. Das kannst Du natürlich auch mal ausprobieren…!
Viel Freude beim Kräftemessen & lass mich wissen, ob Du stärker warst. Über einen Kommentar von Dir freue ich mich.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Verrückter Forscherbrei

Heute habe ich ein lustiges Experiment für Dich, das richtig passend zum 1. April ist. Aber nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Aprilscherz. Auch, wenn das, was Du damit erleben kannst, genau daran erinnern mag.

Was wir benötigen: Schüssel, Stärke (Mondamin o. Maisstärke), Wasser, Löffel

Was zu tun ist: Im Verhältnis von ca. 3 Teilen Pulver & 2 Teilen Wasser verrührst Du die Stärke mit dem Wasser. Natürlich kannst Du auch frei ausprobieren, wie Dir der Brei am besten gefällt. Du hast ein gutes Mischverhältnis angerührt, wenn sich der Brei leicht cremig anfühlt. Tauche nun mit einem Löffel oder Deiner Hand in den Brei hinein. Einmal ganz langsam & ein nächstes Mal schnell & fest. Versuche, aus dem Brei eine Kugel zu formen & zeige sie Deinen Forscherkollegen. Klappt das?

Was passiert ist: Wenn Du versuchst, schnell mit der Hand oder einem Gegenstand, wie dem Löffel, in den Stärkebrei zu tauchen, prallt die Hand ab & der Brei ist fest & hart.
Bewegst Du die Hand aber langsam in den Brei hinein, klappt das problemlos & die Hand gleitet langsam in den Brei hinein.

Ist es jetzt eine Flüssigkeit oder ein Feststoff? Finde es heraus?

Was wir herausgefunden haben: Unser Stärkebrei ist ein Gemisch aus Wasser (Flüssigkeit) & Stärke (Feststoff). Beide gehen keine chemische Verbindung miteinander ein. Der pulverige Feststoff löst sich nicht im Wasser auf, so dass wir von einem heterogenen Gemisch oder einer nicht-newtonschen Flüssigkeit sprechen.

Solche Flüssigkeiten/ Gemische haben keine konstante Zähflüssigkeit (Viskosität), sondern verhalten sich abhängig von der einwirkenden Kraft mal wie eine Flüssigkeit (langsames Eintauchen Deiner Hand) & mal wie ein Feststoff (schnelles Eintauchen Deiner Hand).

In unserem Experiment sind die Stärketeilchen mit Wasser umgeben, was die Zähflüssigkeit des Gemisches erhält & ein leichtes Eintauchen ermöglicht, wenn wir mit wenig Kraft eintauchen.
Schlagen wir schnell & fest auf das Gemisch ein, werden die Wasserteilchen verdrängt, was dazu führt, dass die Stärketeilchen sich wie ein Feststoff verhalten & eine stabile Oberfläche bilden.

Du weißt nun, wieso der verrückte Brei wie ein naturwissenschaftlicher Aprilscherz wirken kann. Da kannst Du doch sicherlich jemanden mit in den April schicken. Hab viel Freude beim Ausprobieren.
Deine Andrea