Ab in die Luft: Flugzeugbau

Eines meiner liebsten Kinderbücher ist das Buch Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus, das von Torben Kuhlmann geschrieben & illustriert wurde. Dieses Buch hat mich dazu inspiriert, mit meinen Forscherkids ein paar Flugzeugvariaten auszuprobieren.
Zur Zeit träumen sicherlich viele von uns davon, in ein Flugzeug zu steigen & einen schönen Ort zu besuchen. Das ist leider in der aktuellen „Corona-Ausgangsbeschränkung“ nicht möglich. Deshalb holen wir uns einfach ein lsutigest Flugobjekt nach Hause. Bist Du dabei?

Weißt Du, was nötig ist, um in luftige Höhe zu gelangen? …um zumindest für kurze Zeit zu fliegen?

Forschen für Kinder Flugzeug Doppeldecker aus Holzstäben und Wäscheklammer
Hübsches Holzflugzeug, das zum Fliegen allerdings nicht geeignet ist. Warum wohl?

Mit unterschiedlichen Materialien haben wir daher Flugzeuge gebaut, die besser oder schlechtere Flugkünste besaßen. Nach mehreren Versuchen haben wir aber ein Flugzeug gebaut, das wirklich toll geflogen ist & sogar eine Variation der Flugfähigkeit erlaubt. Dieses möchte ich Dir heute vorstellen & Dich einladen, es bei Dir daheim nachzubauen.

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SCHNELL GEFORSCHT: Papierhelikopter

Was wir benötigen: Vordruck Papierhelikopter, Stifte, Schere, 3x Büroklammern

Was zu tun ist: Hast Du die Vorlage des Papierhelikopters bereits ausgedruckt? Dann kannst Du damit beginnen, Dein Fluggerät zu bemalen. Danach schneidest Du es aus & versuchst, Dein Papier zum fliegenden Helikopter zu bringen.

Bist Du zufrieden? Was fehlt, um den Fall zum Boden zu verlängern? Wie können uns die Büroklammern dabei helfen? Probiere es aus.

Falls Du Hilfe brauchst, folgt jetzt eine Beschreibung, was zu tun ist, damit der Papierhelikopter auch tatsächlich zu einem Flugobjekt wird: Wenn Du die äußere Umrandung des Fliegers ausgeschnitten hast, schneidest Du die fein gestrichelte Linie zwischen den Flügeln ein. Einen Flügel knickst Du nach vorne. Den zweiten Flügel knickst Du nach hinten weg. Wie ist das Flugverhalten nun?
Weiter geht es mit den beiden ca. 1 cm kurzen, fein gestrichelten Linien unterhalb des Forschen für Kinder-Forschers. Schneide auch diese entlang der Linie ein. Die beiden langen Seiten des Papiers werden nun an den gestrichelten Längslinien entlang nach hinten geknickt. Setze einen weiteren Testflug an. Immer noch ausbaufähig?
Knicke das untere Ende des Fliegers an der gestrichelten Linie noch einmal nach hinten. Um dieses Papierstück zu befestigen, kannst Du die Büroklammern genau hier anbringen. Teste gerne, ob es einen Unterschied macht, wie viele Büroklammern Du anbringst.

Was wir herausgefunden haben: Wenn Du Deinen Papierhelikopter in die Höhe wirst, geht er nach einem kurzen Sturzflug in eine spiral- und schraubenförmige Drehbewegung über. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass der Helikopter zu Boden fällt. Dabei wird das freie Drehen des Flugkörpers durch den Luftstrom erzeugt, eine sogenannte Autorotation. Durch diese Drehung wird ein leichter Auftrieb verursacht. Auf diese Weise schwebt der Papierhelikopter langsamer zu Boden & kann eine weite Flugstrecke überwinden.
Die Autorotation kennen wir nicht nur von einem Helikopter, sondern auch von sogenannten Flügelfrüchten. Diese finden wir bei Baumarten wie Ahorn, Linde oder Esche. Das Prinzip der Autorotation, das freie Drehen eines Flugkörpers, wird durch einen Luftstrom erzeugt. Dabei stellt der Kern/Samen der Frucht bzw. unsere Büroklammer den schwersten Punkt dar, weshalb dieser Teil der Frucht bzw. des Papierhelikopters den tiefsten Punkt darstellt.

Forschen für Kinder Papierhelikopter mit zwei Flugsamen von Ahorn und Linde
Papierhelikopter & Samen von Linde & Ahorn: alle drei werden in Autorotation versetzt.

Fertig. Jetzt bist Du dran: viel Freude mit Deinem persönlichen Fluggerät…es eignet sich übrigens auch hervorragend für Flugtests im Innenraum.
Fliegende Forschergrüße,
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Musizieren mit Trinkhalm

Heute gibt es unter der Rubrik SCHNELL GEFORSCHT noch einmal ein wenig Musik für Dich. Auch dieses Mal brauchst Du nicht viel & hast sicherlich alles daheim. Viel Spaß mit diesem schnellen Experiment für daheim:

In diesem Bild wird gezeigt, wie aus einem Trinkhalm ein Musikinstrument wird. Dazu nimmt man den Trinkhalm in die Hand & schneidet an einem Ende die Spitzen so ab, dass ein Dreieck mit einer Spitze verfügbar ist.
So geht’s: an einem Ende des Trinkhalmes
schneidest Du eine Spitze heraus.

Was wir benötigen: 2 Trinkhalme, Schere

Was zu tun ist: Du nimmst Deinen Trinkhalm in die Hand & quetschst ein Ende zwischen Deinen Fingern zusammen, wie Du es auf dem Bild oben siehst. Nun schneidest Du mit der Schere zwei schräge Schnitte von der Seite des Trinkhalms zur Mitte der Öffnung. Dadurch entsteht ein spitzes Dreieck an dem beschnittenen Ende des Trinkhalmes. Schon ist Dein Instrument fertig.

Nun nimmst Du diese spitze Seite des Trinkhalmes in den Mund & presst die Lippen zusammen. Gleichzeitig pustest Du kräftig Luft durch den Trinkhalm hindurch.

Es lohnt sich, wenn Du das Ende des Trinkhalmes in Deinem Mund vor & zurück schiebst, ein wenig mit der Stärke spielst, mit der Du den Trinkhalm zusammen drückst oder mal mehr & mal etwas weniger Luft durch die Plastikröhre hindurchzupusten. Es kommt der Moment, an dem stimmt die Luftmenge, die Position des Trinkhalmes in Deinem Mund oder auch der Druck, mit dem Du Deine Lippen auf den Trinkhalm drückst & Du hörst einen zauberhaften Quak…ähm…ich meine Ton.

Wenn Du nichts hörst, dann darfst Du jetzt ein wenig ausprobieren. Das ist gar nicht so einfach, mit diesem Instrument einen Ton zu erzeugen…also sei geduldig & neugierig. Das quakende Musikerlebnis lohnt sich nämlich.

Was wir herausgefunden haben: Schallwellen entstehen, wenn Gegenstände zu schwingen beginnen. Im Freien hören wir die Blätter am Baum rascheln, die der Wind durchpustet; an manchen vorstehenden Röhren – Regenrinnen, Laternenmaste – hören wir ein lautes Pfeifen,…u.v.m..
Schneidet Du Deinen Trinkhalm an einer Seite spitz an, kannst Du den Kunststoff in Schwingung versetzen. Triffst Du die richtige Position beim Hineinpusten, erzeugt die Luft ein quakendes Geräusch, wenn Deine Luft den Trinkhalm in Schwingung versetzt. Das ist nicht möglich, wenn man einen herkömmlichen, nicht veränderten Trinkhalm verwendet. Es können richtig schöne Töne entstehen…und wenn Du ein Konzert mit der ganzen Familie veranstalten willst, dann erhält jedes Mitglied eine eigene Trinkhalmflöte…mal kürzer mal länger…denn die Länge hat Einfluss auf den Ton, der aus der Flöte klingt.
Jüngeren Forschern fällt es oft schwer, den Trinkhalm in Schwingung zu versetzen. Es bedarf einiger Übung, um die Töne laut aus dem Trinkhalm quaken zu lassen.

Zur Unterstützung habe ich Dir ein kleines Video vorbereitet, in dem Du sehen kannst, wie Du Deine Flöte zu einem richtigen Klangzauberer machst.
Dir wünsche ich wieder viel Freude beim Ausprobieren…und wenn es bei Dir geklappt hat oder Du mir verraten möchtest, wie Dir das Experiment mit dem quakenden Trinkhalm gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar von Dir.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Hausmusik

Heute habe ich Dir ein lustiges Experiment unter der Rubrik SCHNELL GEFORSCHT für Dich, das auf jeden Fall für gute Stimmung sorgen kann. Wohlweislich verspreche ich Dir nicht, dass das Ergebnis hohe Kunst oder gar wohlklingend sein muss…aber es kann sich nett anhören…das liegt an jedem Forscher selbst.

Eine Bildcollage ist zu sehen: links vier Bilder untereinander. Das oberste: Wasser wird in ein Sektglas eingeschenkt. Die weiteren sind Nahaufnahmen vom Wasser im Glas - Wellen sind zu sehen. Rechts: ein großes Bild, auf dem einige Gläser gezeigt sind. Eines wird von einer Hand berührt. Die Hand soll sich im Kreis um den Glasrand bewegen.
Dein Weg zum eigenen Glaskonzert.

Was wir benötigen: Gläser, Wasser

Was zu tun ist: Du suchst in Deiner Wohnung unterschiedliche Gläser: große, kleine, dicker Rand, dünner Rand, mit oder ohne Fuß, oder was Du sonst noch testen möchtest.

Du stellst die Gläser auf den Tisch & befüllst sie mit Wasser…Du entscheidest, wie Du vorgehen möchtest: alle Gläser gleichzeitig füllen, einige befüllen…alle Gläser gleich hoch befüllen oder doch lieber unterschiedlich viel Wasser ins Glas?

Wenn mindestens ein Glas befüllt ist geht es weiter: Du befeuchtest Deinen Finger der einen Hand und fährst über den Rand des Glases; mit der anderen Hand hältst Du das Glas fest. Schaffst Du es, dass Du einen Ton erzeugst? Solltest Du nichts hören, versuche bitte vorsichtig den Druck zu erhöhen, da die Glasränder abbrechen können.
Kannst Du mit allen Gläsern, Töne zu erzeugen? Bei welchen ist es leichter? Wie klingen die Töne in den verschiedenen Gläsern oder bei den unterschiedlichen Füllhöhen? Muss Wasser im Glas sein, damit es klingt?

Was wir herausgefunden haben: Reibst Du den feuchten Finger über den Rand eines Glases, wird ein Ton erzeugt. Dieser Ton entsteht, weil Deine Finger das Glas in Schwingung versetzen. Wenn Du genau hinschaust, kannst Du diese Schwingungen im Wasser als kleine Wellen oder Wasserbewegungen ganz deutlich sehen.
Die Schwingung des Glases wird auch durch das eingefüllte Wasser beeinflusst: viel Wasser sorgt für einen tiefen Ton; wenig Wasser sorgt für einen höheren Ton. Das liegt daran, dass das Wasser vom Glas mit in Schwingung versetzt werden muss. Ist mehr Wasser vorhanden, muss mehr bewegt werden, wodurch die Schwingung langsamer sind (Anzahl der Schwingungen = Frequenz) & einen tieferen Ton abgeben. Wenig Wasser kann leichter in Schwingung versetzt werden & die Schwingungen können sich schneller bewegen, weshalb der Ton höher klingt.

Dickrandige Gläser eignen sich weniger gut für Deine Glasmusik, da dickes Glas nicht so leicht in Schwingung versetzt werden kann, wie dünnes Glas.

Wenn Du jetzt etwas brauchst, um Deine Ohren zu beruhigen, dann schau Dir mal an, was ein Profi mit einer „Glasharfe“ für Zauberklänge erklingen lassen kann: Andres Bertomeu. …und vielleicht klingt Eure Glasmusik in wenigen Wochen auch schon traumhaft schön. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Freude beim Nachmachen.

…und hier findest Du mein Glaskonzert. Viel Freude beim Nachmachen & Anhören.

Mit herzlichen Forschergrüßen.
Deine Andrea

Abkühlung mit Wasserbomben

Was für ein wundervoller Sommer!

Die Sonne grüßt uns täglich mit ihrem strahlenden Lächeln & wir genießen es, die Tage bis spät abends im Freien verbringen zu können. Dazu brauchen wir natürlich ein wenig Schatten, um die Mittagssonne aushalten zu können, und zahlreiche Abkühlungen natürlich.

http://blog.forschenfuerkinder.de/2018/08/09/abkuehlung-mit-wasserbomben/ Wasserbomben_Füllen_Abkühlung
Unser Plan: Wasserbomben zum Abkühlen befüllen.

Dazu haben wir unsere Wasserclown, der seinen Hut mit Wasserdruck in die Höhe schickt & uns kühle Wasserspritzer herab schickt, unter denen wir uns kühlen können. Aber wir hatten noch eine andere Idee, die ich Dir hier gerne zum Nachmachen vorstellen möchte.

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Deutsches Museum: Physik

Das Deutsche Museum in München. …wer kennt es nicht?

Persönlich stehe ich dem Deutschen Museum ein wenig zwiegespalten gegenüber.  Einerseits möchte ich unbedingt häufiger hinein, um mich inspirieren zu lassen & mehr über die Geschichte der Wissenschaft & Technik zu erfahren. Andererseits bin ich enttäsucht, dass die Ausstellungen seit Jahren ziemlich heruntergekommen sind. Nun wird saniert & erneuert & ich bin gespannt, wie sich „DAS“ Museum Deutschlands wandeln wird.

Meine Tochter hat sich schon lange gewünscht, dass wir gemeinsam ins Deutsche Museum gehen. Das haben wir endlich geschafft & ich möchte Dir heute von einem meiner schönsten Museumsbesuchen berichten, den ich je erleben durfte.

Auf geht’s…

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Das „faule“ Ei wird nass

Bald ist es soweit…die Osterfeiertage beginnen. Für mich & meine Familie heißt das „Familienzeit“ & gemeinsame Erlebnisse.

Jeder feiert das Osterfest aus einem anderen Grund, aber bei fast allen Familien kommen Eier auf den Tisch, ins Nest oder in ein Versteck. Das hat mich & meine neugierigen Forscher in letzter Zeit auch einen Fokus auf Experimente rund um’s Ei legen lassen. Natürlich mit reichlich Spaß & Freude. Genau in diesem Zuge darf das folgende Experiment nicht fehlen. Dir stelle ich es heute vor, damit Du schon mal ein wenig üben kannst, bevor Du vielleicht auf der nächsten Oster-Familienfeier für jede Menge Staunen sorgen kannst.

Es kann los gehen!

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Konfetti!

Fasching, Karneval oder Fastnacht. Fastelovend, dieses Wort mag ich besonders gerne.  Feierst Du die „5. Jahreszeit“ oder versuchst Du eher, Dich vor den Kostümen & Feiern zu drücken?

Am Niederrhein, wo ich aufgewachsen bin, wird ausgiebig Karneval gefeiert, hier in Bayern, wo ich meine neue Heimat gefunden habe, feiern alle Fasching. Auch, wenn ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe, ist das Original für mich schon eher der Karneval; die Bayern können dafür das Oktoberfest.
Heute möchte ich Dir  eine lustige Bastelei vorstellen, die Du natürlich auch für jede Feier anpassen kannst: zu Hochzeit, Geburtstag, u.v.m.: wir bauen eine Konfetti-Kanone & erforschen damit das Rückstoß-Prinzip.

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Leuchtende Weihnachtsgrüße

In diesem Jahr ist die Adventszeit gefühlt viel kürzer, als normal. Da wird es langsam Zeit, die Weihnachtsgrüße zu verschicken. Schickst Du noch händisch geschriebene Weihnachtspost? Oder sendest Du die weihnachtlichen Grüße per Email oder ähnlichem?

Für mich ist es tatsächlich ein kleines Hobby, vor Weihnachten noch einmal einen lieben Gruß zu versenden. Leider komme ich nicht immer dazu, so dass es meist in letzter Sekunde noch eine Karte gibt, die ich in die Post schmeiße.
In diesem Jahr habe ich eine schöne Idee gesehen, die zu meinen Experimentierthemen in meinen Jahres-Experimentierwerkstätten passte: LED-Weihnachtskarten.

http://blog.forschenfuerkinder.de/2017/12/15/leuchtende-weihnachtskarten/ Weihnachtskarte_Rentier_leuchtende rote Nase
Rentier mit der leuchtend-roten Nase.

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