KREATIV & SCHNELL GEFORSCHT: Das Monstergebrüll

Es gibt Tage, an denen passt einfach alles. So auch an dem sonnigen Nachmittag, an dem ich meine Ideenliste für spaßige Experimente durchgeschaut habe, die einmal mit meinen Forscherkids ausprobieren möchte. Genau in dem Moment fiel mir der Aufruf zur Instragram-Challenge von der lieben Lara (Du findest ihre schönen & abwechslungsreichen Inspirationen unter @rotkaeppchen_diy auf Instagram) vor die Nase.

Schon war sie da, die Monsteridee & mein Arbeitstisch wurde in einen Basteltisch verwandelt.

Kleines, kreatives Monstergesicht auf einem Plastikbecher zum Erforschen von Geräuschen
Hallo, Du fröhliches Brüllmonster. Was sagst Du…?
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SCHNELL GEFORSCHT: Marienkäferflug

Die Idee zum heutigen SCHNELL GEFORSCHT Experiment kam mir, als kürzlich eine Marienkäferlarve auf meiner Hose landete & das Forscherkind wissen wollte, was das für ein Tier sei. Gemeinsam haben wir uns Bilder zu Marienkäferlarven angeschaut & sind dann in unserer Nachbarschaft herumgestöbert, um zu sehen, was wir wohl noch alles entdecken können.

Forschen für Kinder Collage mit Marienkäfer Lebenszyklus
Bilder unterschiedlicher Stadien des Lebenszyklus eines Harlekin-Marienkäfers.

Schon war die Begeisterung da, mehr über Marienkäfer & ihren Lebenszyklus zu erfahren. Aber es wurde auch viel über die Lebensweise dieses kleinen Insekts erforscht. Dabei durfte das Thema FLIEGEN nicht fehlen. Aber schau Dir unser heutiges Experiment gerne selbst an:

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Aus KLEIN mach GROß

Kürzlich kam das Forscherkind mit einem spannenden Fundstück nach Hause. Nur leider konnten wir kaum erkennen, worum es sich dabei handelte. Gut, ich konnte das nicht erkennen. Das Forscherkind war sich sofort sicher, dass es sich dabei um ein winzig kleines Schneckenhaus handeln musste.

Forschen für Kinder zeigt kleines Forschermännchen mit 2mm kleinem Schneckenhaus
Wie können wir dieses kleine Fundstück besser erkennen?

Schnell war klar, dass wir uns das genau anschauen werden, allerdings ein Hilfsmittel benötigen. Also wurde schnell eine Lupe hervorgeholt. Für die Untersuchung hatten wir unteschiedliche Vergrößerungsgläser zur Verfügung. Am besten hat dem Forscherkind aber die selbstgemachte Lupe gefallen. Deshalb möchte ich Dir heute zeigen, wir auch Du Dir schnell eine super funktionierende Lupe daheim bauen kannst.

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SCHNELL GEFORSCHT: Zauberhafter Blumenstrauß

Brauchst Du einen Strauß voller bunter, schöner Blumen? Dann gestalte Dir doch einfach selber einen & verbinde die Übergabe mit einer kleinen Zauberei! Wie das ganz einfach geht, zeige ich Dir hier.

Ich lade Dich herzlich ein, gemeinsam mit mir eine Zauberblume zu gestalten & ihre Schönheit entfalten zu lassen.

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Gegen die Langeweile: Wie stark ist die Schale eines Hühnereis

Frohe Ostern!
Wann, wenn nicht zu Ostern, gibt es reichlich Eier im Haus? Genau der richtige Zeitpunkt also, für ein Experiment mit Eiern. Na los, ich lade Dich heute herzlich ein, die Stärke von Eierschalen selber zu testen. Bist Du dabei?

Lastenei. Wie viel hält die Schale aus?
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SCHNELL GEFORSCHT: Kräftemessen mit einem Ei

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Osterfest. Zeit also, dass ich Dir auf meinem Blog ein paar Ei-Experimente zeige. Heute starte ich mit einem, das unter der Rubrik schnell geforscht genau richtig ist.

Was wir benötigen: 1 unversehrtes, rohes Ei; durchsichtige Plastiktüte (zum Schutz)

Forschen für Kinder Experiment mit Ei Kräftemessen Ei zerdrücken
Bist Du bereit? Los geht’s mit dem Kräftemessen.

Was zu tun ist: Falls Du Schmuck an der Hand trägst, sollte der für dieses Experiment abgelegt werden. Um eine Schweinerei daheim zu vermeiden, kannst Du das Ei gerne in eine Plastiktüte packen & das Experiment in der oder durch die Tüte ausprobieren oder Du testest Deine Kraft im Freien.

Jetzt geht’s aber los: Nimm Dein Ei, dessen Schale keinerlei Beschäftigung haben darf, in Deine Hand. Fang mit Deiner schwächeren Hand an. Lege alle Finger gleichmäßig um das Ei & versuche, es mit Deiner ganzen Kraft zu zerdrücken.

Hat es geklappt, das Ei kaputt zu bekommen? Wenn nicht, nimmst Du das Ei nun in Deine stärkere Hand & versuchst, es erneut.

Was wir herausgefunden haben: Die Schale eines rohen Eis ist sehr stabil. Mit ziemlicher Sicherheit sage ich voraus, dass Du das Ei nicht zerdrücken konntest; es sei denn, Du hast einen Haarriss in der Schale übersehen oder den Ring nicht vom Finger genommen. Weder Erwachsene, noch Kinder schaffen es, die Schale eines rohen Eis mit gleichmäßigem Druck einer Hand zu verletzen oder gar zu zerstören.
Das Geheimnis der Stabilität der Eischale liegt in der Form versteckt. Druck, der auf das ovale Ei ausgeübt wird, wird gleichmäßig in alle Richtungen abgeleitet. Außerdem besteht die Schale aus stabilem Kalk, das von weichen Zwischenschichten durchzogen ist, die den Druck Deiner Hand quasi abpuffern.

Auch das Innere des Eis hilft dabei, dass die Eischale heile bleibt: das rohe Ei besteht in seinem Inneren aus Flüssigkeiten. Diese können sich zwar an jede Form anpassen, lassen sich aber nicht zusammendrücken. Sie sind nicht komprimierbar. Übst Du Druck auf Flüssigkeit aus, wird dieser gleichmäßig über die Flüssigkeit verteilt & übt zudem noch einen Gegendruck aus.

Natürlich kann die Schale des Eis auch kaputt gehen – andernfalls würden die Küken wohl nicht schlüpfen: Übst Du keinen gleich bleibenden Druck auf das Ei aus, sondern stößt es kurz & hart gegen eine Kante, die Tischplatte oder auch ein anderes Ei, dann geht die Schale kaputt.
In der Natur wird die Eischale übrigens mit dem Wachstum des Küken immer dünner & es wird somit leichter für das Küken, durch das Schlagen mit seinem Schnabel die Schale zu öffnen.

Forschen für Kinder Zeichnung Küken auf goldenem Ei Ostern
…ob das goldenen Ei wohl heile bleibt?

Mit einem einheitlichen Druck kannst Du die Eischale übrigens kaputt machen, wenn das Ei zuvor gekocht wurde, oder die Schale des rohen Ei eine Macke hat. Das kannst Du natürlich auch mal ausprobieren…!
Viel Freude beim Kräftemessen & lass mich wissen, ob Du stärker warst. Über einen Kommentar von Dir freue ich mich.
Deine Andrea

Ab in die Luft: Flugzeugbau

Eines meiner liebsten Kinderbücher ist das Buch Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus, das von Torben Kuhlmann geschrieben & illustriert wurde. Dieses Buch hat mich dazu inspiriert, mit meinen Forscherkids ein paar Flugzeugvariaten auszuprobieren.
Zur Zeit träumen sicherlich viele von uns davon, in ein Flugzeug zu steigen & einen schönen Ort zu besuchen. Das ist leider in der aktuellen „Corona-Ausgangsbeschränkung“ nicht möglich. Deshalb holen wir uns einfach ein lsutigest Flugobjekt nach Hause. Bist Du dabei?

Weißt Du, was nötig ist, um in luftige Höhe zu gelangen? …um zumindest für kurze Zeit zu fliegen?

Forschen für Kinder Flugzeug Doppeldecker aus Holzstäben und Wäscheklammer
Hübsches Holzflugzeug, das zum Fliegen allerdings nicht geeignet ist. Warum wohl?

Mit unterschiedlichen Materialien haben wir daher Flugzeuge gebaut, die besser oder schlechtere Flugkünste besaßen. Nach mehreren Versuchen haben wir aber ein Flugzeug gebaut, das wirklich toll geflogen ist & sogar eine Variation der Flugfähigkeit erlaubt. Dieses möchte ich Dir heute vorstellen & Dich einladen, es bei Dir daheim nachzubauen.

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SCHNELL GEFORSCHT: Papierhelikopter

Was wir benötigen: Vordruck Papierhelikopter, Stifte, Schere, 3x Büroklammern

Was zu tun ist: Hast Du die Vorlage des Papierhelikopters bereits ausgedruckt? Dann kannst Du damit beginnen, Dein Fluggerät zu bemalen. Danach schneidest Du es aus & versuchst, Dein Papier zum fliegenden Helikopter zu bringen.

Bist Du zufrieden? Was fehlt, um den Fall zum Boden zu verlängern? Wie können uns die Büroklammern dabei helfen? Probiere es aus.

Falls Du Hilfe brauchst, folgt jetzt eine Beschreibung, was zu tun ist, damit der Papierhelikopter auch tatsächlich zu einem Flugobjekt wird: Wenn Du die äußere Umrandung des Fliegers ausgeschnitten hast, schneidest Du die fein gestrichelte Linie zwischen den Flügeln ein. Einen Flügel knickst Du nach vorne. Den zweiten Flügel knickst Du nach hinten weg. Wie ist das Flugverhalten nun?
Weiter geht es mit den beiden ca. 1 cm kurzen, fein gestrichelten Linien unterhalb des Forschen für Kinder-Forschers. Schneide auch diese entlang der Linie ein. Die beiden langen Seiten des Papiers werden nun an den gestrichelten Längslinien entlang nach hinten geknickt. Setze einen weiteren Testflug an. Immer noch ausbaufähig?
Knicke das untere Ende des Fliegers an der gestrichelten Linie noch einmal nach hinten. Um dieses Papierstück zu befestigen, kannst Du die Büroklammern genau hier anbringen. Teste gerne, ob es einen Unterschied macht, wie viele Büroklammern Du anbringst.

Was wir herausgefunden haben: Wenn Du Deinen Papierhelikopter in die Höhe wirst, geht er nach einem kurzen Sturzflug in eine spiral- und schraubenförmige Drehbewegung über. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass der Helikopter zu Boden fällt. Dabei wird das freie Drehen des Flugkörpers durch den Luftstrom erzeugt, eine sogenannte Autorotation. Durch diese Drehung wird ein leichter Auftrieb verursacht. Auf diese Weise schwebt der Papierhelikopter langsamer zu Boden & kann eine weite Flugstrecke überwinden.
Die Autorotation kennen wir nicht nur von einem Helikopter, sondern auch von sogenannten Flügelfrüchten. Diese finden wir bei Baumarten wie Ahorn, Linde oder Esche. Das Prinzip der Autorotation, das freie Drehen eines Flugkörpers, wird durch einen Luftstrom erzeugt. Dabei stellt der Kern/Samen der Frucht bzw. unsere Büroklammer den schwersten Punkt dar, weshalb dieser Teil der Frucht bzw. des Papierhelikopters den tiefsten Punkt darstellt.

Forschen für Kinder Papierhelikopter mit zwei Flugsamen von Ahorn und Linde
Papierhelikopter & Samen von Linde & Ahorn: alle drei werden in Autorotation versetzt.

Fertig. Jetzt bist Du dran: viel Freude mit Deinem persönlichen Fluggerät…es eignet sich übrigens auch hervorragend für Flugtests im Innenraum.
Fliegende Forschergrüße,
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Musizieren mit Trinkhalm

Heute gibt es unter der Rubrik SCHNELL GEFORSCHT noch einmal ein wenig Musik für Dich. Auch dieses Mal brauchst Du nicht viel & hast sicherlich alles daheim. Viel Spaß mit diesem schnellen Experiment für daheim:

In diesem Bild wird gezeigt, wie aus einem Trinkhalm ein Musikinstrument wird. Dazu nimmt man den Trinkhalm in die Hand & schneidet an einem Ende die Spitzen so ab, dass ein Dreieck mit einer Spitze verfügbar ist.
So geht’s: an einem Ende des Trinkhalmes
schneidest Du eine Spitze heraus.

Was wir benötigen: 2 Trinkhalme, Schere

Was zu tun ist: Du nimmst Deinen Trinkhalm in die Hand & quetschst ein Ende zwischen Deinen Fingern zusammen, wie Du es auf dem Bild oben siehst. Nun schneidest Du mit der Schere zwei schräge Schnitte von der Seite des Trinkhalms zur Mitte der Öffnung. Dadurch entsteht ein spitzes Dreieck an dem beschnittenen Ende des Trinkhalmes. Schon ist Dein Instrument fertig.

Nun nimmst Du diese spitze Seite des Trinkhalmes in den Mund & presst die Lippen zusammen. Gleichzeitig pustest Du kräftig Luft durch den Trinkhalm hindurch.

Es lohnt sich, wenn Du das Ende des Trinkhalmes in Deinem Mund vor & zurück schiebst, ein wenig mit der Stärke spielst, mit der Du den Trinkhalm zusammen drückst oder mal mehr & mal etwas weniger Luft durch die Plastikröhre hindurchzupusten. Es kommt der Moment, an dem stimmt die Luftmenge, die Position des Trinkhalmes in Deinem Mund oder auch der Druck, mit dem Du Deine Lippen auf den Trinkhalm drückst & Du hörst einen zauberhaften Quak…ähm…ich meine Ton.

Wenn Du nichts hörst, dann darfst Du jetzt ein wenig ausprobieren. Das ist gar nicht so einfach, mit diesem Instrument einen Ton zu erzeugen…also sei geduldig & neugierig. Das quakende Musikerlebnis lohnt sich nämlich.

Was wir herausgefunden haben: Schallwellen entstehen, wenn Gegenstände zu schwingen beginnen. Im Freien hören wir die Blätter am Baum rascheln, die der Wind durchpustet; an manchen vorstehenden Röhren – Regenrinnen, Laternenmaste – hören wir ein lautes Pfeifen,…u.v.m..
Schneidet Du Deinen Trinkhalm an einer Seite spitz an, kannst Du den Kunststoff in Schwingung versetzen. Triffst Du die richtige Position beim Hineinpusten, erzeugt die Luft ein quakendes Geräusch, wenn Deine Luft den Trinkhalm in Schwingung versetzt. Das ist nicht möglich, wenn man einen herkömmlichen, nicht veränderten Trinkhalm verwendet. Es können richtig schöne Töne entstehen…und wenn Du ein Konzert mit der ganzen Familie veranstalten willst, dann erhält jedes Mitglied eine eigene Trinkhalmflöte…mal kürzer mal länger…denn die Länge hat Einfluss auf den Ton, der aus der Flöte klingt.
Jüngeren Forschern fällt es oft schwer, den Trinkhalm in Schwingung zu versetzen. Es bedarf einiger Übung, um die Töne laut aus dem Trinkhalm quaken zu lassen.

Zur Unterstützung habe ich Dir ein kleines Video vorbereitet, in dem Du sehen kannst, wie Du Deine Flöte zu einem richtigen Klangzauberer machst.
Dir wünsche ich wieder viel Freude beim Ausprobieren…und wenn es bei Dir geklappt hat oder Du mir verraten möchtest, wie Dir das Experiment mit dem quakenden Trinkhalm gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar von Dir.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Hausmusik

Heute habe ich Dir ein lustiges Experiment unter der Rubrik SCHNELL GEFORSCHT für Dich, das auf jeden Fall für gute Stimmung sorgen kann. Wohlweislich verspreche ich Dir nicht, dass das Ergebnis hohe Kunst oder gar wohlklingend sein muss…aber es kann sich nett anhören…das liegt an jedem Forscher selbst.

Eine Bildcollage ist zu sehen: links vier Bilder untereinander. Das oberste: Wasser wird in ein Sektglas eingeschenkt. Die weiteren sind Nahaufnahmen vom Wasser im Glas - Wellen sind zu sehen. Rechts: ein großes Bild, auf dem einige Gläser gezeigt sind. Eines wird von einer Hand berührt. Die Hand soll sich im Kreis um den Glasrand bewegen.
Dein Weg zum eigenen Glaskonzert.

Was wir benötigen: Gläser, Wasser

Was zu tun ist: Du suchst in Deiner Wohnung unterschiedliche Gläser: große, kleine, dicker Rand, dünner Rand, mit oder ohne Fuß, oder was Du sonst noch testen möchtest.

Du stellst die Gläser auf den Tisch & befüllst sie mit Wasser…Du entscheidest, wie Du vorgehen möchtest: alle Gläser gleichzeitig füllen, einige befüllen…alle Gläser gleich hoch befüllen oder doch lieber unterschiedlich viel Wasser ins Glas?

Wenn mindestens ein Glas befüllt ist geht es weiter: Du befeuchtest Deinen Finger der einen Hand und fährst über den Rand des Glases; mit der anderen Hand hältst Du das Glas fest. Schaffst Du es, dass Du einen Ton erzeugst? Solltest Du nichts hören, versuche bitte vorsichtig den Druck zu erhöhen, da die Glasränder abbrechen können.
Kannst Du mit allen Gläsern, Töne zu erzeugen? Bei welchen ist es leichter? Wie klingen die Töne in den verschiedenen Gläsern oder bei den unterschiedlichen Füllhöhen? Muss Wasser im Glas sein, damit es klingt?

Was wir herausgefunden haben: Reibst Du den feuchten Finger über den Rand eines Glases, wird ein Ton erzeugt. Dieser Ton entsteht, weil Deine Finger das Glas in Schwingung versetzen. Wenn Du genau hinschaust, kannst Du diese Schwingungen im Wasser als kleine Wellen oder Wasserbewegungen ganz deutlich sehen.
Die Schwingung des Glases wird auch durch das eingefüllte Wasser beeinflusst: viel Wasser sorgt für einen tiefen Ton; wenig Wasser sorgt für einen höheren Ton. Das liegt daran, dass das Wasser vom Glas mit in Schwingung versetzt werden muss. Ist mehr Wasser vorhanden, muss mehr bewegt werden, wodurch die Schwingung langsamer sind (Anzahl der Schwingungen = Frequenz) & einen tieferen Ton abgeben. Wenig Wasser kann leichter in Schwingung versetzt werden & die Schwingungen können sich schneller bewegen, weshalb der Ton höher klingt.

Dickrandige Gläser eignen sich weniger gut für Deine Glasmusik, da dickes Glas nicht so leicht in Schwingung versetzt werden kann, wie dünnes Glas.

Wenn Du jetzt etwas brauchst, um Deine Ohren zu beruhigen, dann schau Dir mal an, was ein Profi mit einer „Glasharfe“ für Zauberklänge erklingen lassen kann: Andres Bertomeu. …und vielleicht klingt Eure Glasmusik in wenigen Wochen auch schon traumhaft schön. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Freude beim Nachmachen.

…und hier findest Du mein Glaskonzert. Viel Freude beim Nachmachen & Anhören.

Mit herzlichen Forschergrüßen.
Deine Andrea