Weihnachtsbaumkugeln im Experiment

Bei mir daheim wird zu jedem Weihnachtsfest ein kleiner Weihnachtsbaum aufgestellt.
Der wird am Heiligabend im Wohnzimmer aufgestellt &  von den Kindern geschmückt. Darauf freuen sie sich schon ab dem Moment, an dem wir gemeinsam einen Baum besorgen. Für mich & meine Familie beginnt mit dem Baumschmücken unser Weihnachtsfest: Zeit für die & mit der Familie.

http://blog.forschenfuerkinder.de/2017/12/26/weihnachtsbaumkugeln-im-experiment/  Weihnachtsbaum Christbaumschmuck Lichterkette
Unser Weihnachtsbaum.

Schon kurz nach den Feiertagen stellen wir unseren Baum dann zurück ins Freie, von wo er uns allabendlich einen gemütlichen Schein ins Wohnzimmer schickt.

Dazu wird er, mit Ausnahme der Lichterkette, komplett abgeschmückt. Da wir in jedem Jahr mindestens eine neue Kugel für den Baum geschenkt bekommen, habe ich mir in diesem Jahr überlegt, was man mit der ein oder anderen Christbaumkugel mal ausprobieren könnte & vielleicht ist das auch etwas, das Dir & Deinem Forschernachwuchs gefallen könnte.

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Schwarze Zauberwesen

Nachdem ich Dir in den letzten Blogbeiträgen schon viel über das spannende Gas Kohlenstoffdioxid verraten habe, machen wir heute gleich mit einem lustigen Experiment zu diesem Thema weiter.

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Mit Eiern grüßt der Osterhase.

Vor allem Kinder freuen sich in jedem Jahr auf das Osterfest. Das Besondere an Ostern: es werden unterschiedlichste Bräuche & Kulturen miteinander vereint. So feiern Christen mit Karfreitag den Tod von Jesus & seine Auferstehung am Ostersonntag. Die Juden gedenken der Befreiung ihrer Vorfahren aus ägyptischer Gefangenschaft. Bei den Germanen wurde zu Frühlingsbeginn ein Fruchtbarkeitsfest gefeiert.

Zu sehen ist ein kleines schwarz-weißes Kaninchen in einer grünene Blumentwiese. Neben ihm sind blaue Ostereier im Gras versteckt.
Frohe Ostern!

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Heiß hinauf!…Teil 1

Beim Forschen & Experimentieren ist es immer spannend, Gegensätze zu hinterfragen. Deshalb heißt es gerade in meinen Forscherkursen während der kalten Jahreszeit „heiß & kalt“. Einige „Kälte“-Experimente habe ich ja schon vorgestellt. Heute möchte ich Dir eines meiner liebsten Forscherprojekte zum Thema „heiße Luft“ verraten.

In den letzten Jahren habe ich schon eine Vielzahl verschiedener Heißluftballons mit den Kids gebaut. Alle haben ihren eigenen Charme. Optisch am ansprechendsten war der Ballon, den ich aus Seidenpapier gebastelt habe (es ist der rot-blaue Ballon). Da die Bastelei für meine Kurse zu langwierig & aufwändig war, habe ich mich zunächst dafür entschieden, einen Ballon zu basteln, den wir aus Luftballons, viel Kleister & Transparentpapier (schau Dir den bunten Ballon an).

In diesem Bild sind zwei gebastelte Heißluftballons gezeigt. Links ist einer aus Transparentpapier gebastelt. ER ist sehr bunt und hängt in der Luft. Daneben ist ein rot-blauer Ballon aus Seidenpapier. Beiden haben einen Korb am Ende einer Schnur hängen.
Heißluftballons selbst gebastelt

Beide sehen toll aus & sind einem echten Heißluftballon sehr ähnlich, aber leider können beiden nicht wirklich toll fliegen.

Also habe ich weiter ausprobiert, wie die Kinder das Prinzip des Heißluftballons an einem eigenen Ballon besser nachstellen können. Das Ergebnis möchte ich Dir im Folgenden vorstellen.

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Willkommen, neues Jahr 2017

Ein frohes neues Jahr 2017 wünsche ich Dir!

Nachdem Du hoffentlich einen Traumstart ins neue Jahr 2017 hinlegen konntest, möchte ich Dir ein passendes Experiment zum Jahresstart vorstellen. Es dreht sich um Feuer & Wunderkerzen. Weißt Du eigentlich, was eine Wunderkerze zu einer Wunderkerze macht? Genau. Wunderkerzen können „Feuersterne“ spucken. In Bayern sagt man zu ihnen auch „Sternerlwerfer“, was ich sehr treffend finde.

Ein Bild mit einer Wunderkerze ist zu sehen, Funken sprühen.
„Sternerlwerfer“

Damit etwas brennen kann, werden drei Dinge benötigt: Sauerstoff aus der Luft, Brennstoff & Energie. Auch Wunderkerzen benötigen dies. Ist eine der Voraussetzungen für ein Feuer nicht mehr gegeben, geht die Flamme aus. Stellt man eine Kerzenflamme unter ein Glas, geht sie nach kurzer Zeit aus, weil der Sauerstoff verbraucht ist & kein neuer mehr verfügbar ist. Die Flamme erstickt.

Wie ist das aber mit einer Wunderkerze? Verbringt sie Wunder?

Was wir brauchen: leere Milchflasche aus Glas, Wunderkerzen, Streichholz, Ständer für Wunderkerzen, feuerfeste Unterlage

Was ist zu tun?: Deine Wunderkerze muss sicher & fest stehen, am besten auf einer feuerfesten Unterlage. Ganz leicht ist es, wenn Du sie in das Wachs eines Teelichtes in einem Kerzenständer steckst. Dann zündest Du die Wunderkerze an und stellst die Glasflasche über die brennende Wunderkerze.

Was ist passiert?: Die Wunderkerze brennt, und brennt, und brennt. Aber sie geht nicht aus, obwohl der Sauerstoff bereits nach kurzer Zeit durch die Verbrennung verbraucht ist.

Warum ist das so?: Die Wunderkerze besteht aus einem umwickelten Stahldraht. Der Teil der Wunderkerze, der verbrennt, besteht aus Dextrin, Aluminiumpulver, Eisenspänen & Bariumnitrat.

Dextrin verbindet sämtliche Bestandteile der Wunderkerze miteinander. Der Energielieferant für die Verbrennung ist das Aluminium, das leicht verbrennt. Für die Verbrennung relevant ist ein Oxidationsmittel, das den Sauerstoff liefert. In der Brennpaste der Wunderkerze ist Bariumnitrat das Oxidationsmittel. Bei der Verbrennung wird Sauerstoff aus dem Bariumnitrat frei…

Na, kannst Du Dir jetzt vorstellen, warum die Wunderkerze nicht ausgeht, obwohl der Sauerstoff aus der Luft verbrannt ist?

Genau: Wenn der Luftsauerstoff verbraucht ist, liefert die Wunderkerze den Sauerstoff selber nach. Er ist ja in ihrem Brennstoff versteckt. Die Wunderkerze geht erst dann aus, wenn der gesamte Brennstoff verbraucht ist, der sich um den Stahldraht befindet. Die Funken, die die Wunderkerze spuckt, stammen übrigens vom Aluminium & kleinen Eisenspänen.

Das Experiment hat Dir hoffentlich Spaß gemacht.

Es möge Dir den richtigen Start für ein strahlendes Jahr 2017 bereiten.

Mit herzlichen Forschergrüßen.

Deine Andrea.