SCHNELL GEFORSCHT: Regenmacher

Heute habe ich mal wieder ein schnelles Experiment für Dich. Dieses Mal ist es ein Experiment mit & über das spannende Element Wasser. Wir wollen uns den Regen in die Wohnung holen. Bist Du dabei?

Was wir benötigen: Wasserkocher, 2 Gläser für heißes & kaltes Wasser, großes Glas mit Deckel, Metalllöffel, Schutzbrillen, Deospray

Was zu tun ist: Wir erhitzen Wasser mit dem Wasserkocher. Dabei beobachten wir mit allen Sinnen, was passiert: wir hören auf die Geräusche, wir schauen ob sich etwas verändert. Wenn das Wasser im Kocher erhitzt ist, füllen wir dieses in ein stabiles Glas & betrachten, was im Glas passiert. In ein zweites Glas füllen wir kaltes Wasser. Wir betrachten, ob wir Unterschiede zwischen den beiden Gläsern mit heißem bzw. kaltem Wasser erkennen können. Wir fühlen mit unseren Händen über beide Glasöffnungen.
In einem zweiten Teil des Experimentes sprühen wir kurz mit dem Deospray in das Deckelglas hinein (das dient allein dazu, das Experiment schneller & klarer ablaufen zu lassen). Dann füllen wir das heiße Wasser hinterher, dass ca. 1/3 des Glases mit Wasser gefüllt ist & verschließen das Glas mit einem Deckel. Nun betrachten wir das Glas ganz genau.

Forschen für Kinder Regenmacher im Deckelglas
Wolken im Deckelglas. Der Wasserdampf ist als weißer Qualm im Glas erkennbar. Mit der Zeit sehen wir kleine Wassertropfen. Irgendwann rinnen größere Tropfen das Glas entlang nach unten.

Was passiert ist: Das Wasser im Wasserkocher beginnt nach einiger Zeit, lauter zu werden. Irgendwann steigt Dampf aus dem Kocher hinauf.
Im Glas mit kaltem Wasser, befindet sich das Wasser am Boden des Glases. Es ist keine Bewegung über der Öffnung des Glases zu spüren & das Wasser verbleibt ruhig im Glas. Im Glas mit der heißen Flüssigkeit, sehen wir im Wasser kleinen Blasen & Dampf aufsteigen. Die Innenseite des Glases beschlägt. Mit der Zeit können wir kleine Wassertropfen erkennen, die wieder etwas später immer dicker werden & am Rand des Glases hinabrinnen.

Was wir herausgefunden haben: Wasserteilchen bewegen sich miteinander verbunden & fließen in flüssiger Form aus einem Gefäß ins Glas. Wird Wasser erhitzt, bewegen sich auch die Wasserteilchen schneller. Sie benötigen mehr Platz & bewegen sich einzeln als Wasserdampf weiter. In unserem Wasserkocher bzw. Glas mit heißem Wasser können wir diese Bewegung als aufsteigende Gasblasen beobachten: wir können die Bewegung als lauter werdendes Rauschen hören & als blubbernde Gasblase sehen. Sobald das Wasser als Dampf aus dem flüssigen Wasser aufgestiegen ist, können wir es nicht mehr direkt beobachten. Allerdings ist die Umgebungsluft kälter, als das erhitzte Wasser. Hier kühlen die Wasserteilchen wieder ab & wandeln sich zurück zu Wassertropfen. Diese können wir als kleine Wolke oberhalb des Gefäßes bzw. als Wassertropfen an der Innenseite des Glases sehen.

Wo spielt dieses Verhalten des Wassers in der Natur eine Rolle?
Die Sonne ist für die Erde eine Hitzequelle. Ähnlich wie der Wasserkocher kann die Sonne Wasser erwärmen. Je stärker die Sonne scheint, umso mehr Wasser wechselt in den dampfigen Zustand. Wasserdampf ist leicht & steigt als Wassergas in die Luft der Erdatmosphäre auf. Dort kühlt das gasförmige Wasser wieder ab & wechselt in den flüssigen Zustand zurück: es bilden sich Wassertropfen, die wir als Wolken sehen können. Je mehr Wasserteilchen sich in einer Wolke zusammen finden, umso dicker wächst sie an.
Weiße Wolken bestehen aus wenigen Wassertropfen, das Sonnenlicht kann noch gut durch die Wolke hindurch scheinen & wir sehen sie weiß am Himmel fliegen. Sammeln sich aber mehr Wasserteilchen in einer Wolke, wird diese immer dicker & das Sonnenlicht kommt immer schwerer hindurch. Solche Wolken wirken dann grau bis dunkel.
Sobald die Wasserteilchen zu schwer werden & nicht mehr in der Wolke gehalten werden können, fallen die Wasserteilchen als Niederschlag zur Erde: abhängig von der Umgebungstemperatur fallen die Wasserteilchen als Regen, Hagel oder Schnee hinab.

Zeit, dass Du Dir ein wenig Wolken & Regen bei Dir daheim zauberst. Viel Spaß beim Beobachten & Verstehen.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Papierhelikopter

Was wir benötigen: Vordruck Papierhelikopter, Stifte, Schere, 3x Büroklammern

Was zu tun ist: Hast Du die Vorlage des Papierhelikopters bereits ausgedruckt? Dann kannst Du damit beginnen, Dein Fluggerät zu bemalen. Danach schneidest Du es aus & versuchst, Dein Papier zum fliegenden Helikopter zu bringen.

Bist Du zufrieden? Was fehlt, um den Fall zum Boden zu verlängern? Wie können uns die Büroklammern dabei helfen? Probiere es aus.

Falls Du Hilfe brauchst, folgt jetzt eine Beschreibung, was zu tun ist, damit der Papierhelikopter auch tatsächlich zu einem Flugobjekt wird: Wenn Du die äußere Umrandung des Fliegers ausgeschnitten hast, schneidest Du die fein gestrichelte Linie zwischen den Flügeln ein. Einen Flügel knickst Du nach vorne. Den zweiten Flügel knickst Du nach hinten weg. Wie ist das Flugverhalten nun?
Weiter geht es mit den beiden ca. 1 cm kurzen, fein gestrichelten Linien unterhalb des Forschen für Kinder-Forschers. Schneide auch diese entlang der Linie ein. Die beiden langen Seiten des Papiers werden nun an den gestrichelten Längslinien entlang nach hinten geknickt. Setze einen weiteren Testflug an. Immer noch ausbaufähig?
Knicke das untere Ende des Fliegers an der gestrichelten Linie noch einmal nach hinten. Um dieses Papierstück zu befestigen, kannst Du die Büroklammern genau hier anbringen. Teste gerne, ob es einen Unterschied macht, wie viele Büroklammern Du anbringst.

Was wir herausgefunden haben: Wenn Du Deinen Papierhelikopter in die Höhe wirst, geht er nach einem kurzen Sturzflug in eine spiral- und schraubenförmige Drehbewegung über. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass der Helikopter zu Boden fällt. Dabei wird das freie Drehen des Flugkörpers durch den Luftstrom erzeugt, eine sogenannte Autorotation. Durch diese Drehung wird ein leichter Auftrieb verursacht. Auf diese Weise schwebt der Papierhelikopter langsamer zu Boden & kann eine weite Flugstrecke überwinden.
Die Autorotation kennen wir nicht nur von einem Helikopter, sondern auch von sogenannten Flügelfrüchten. Diese finden wir bei Baumarten wie Ahorn, Linde oder Esche. Das Prinzip der Autorotation, das freie Drehen eines Flugkörpers, wird durch einen Luftstrom erzeugt. Dabei stellt der Kern/Samen der Frucht bzw. unsere Büroklammer den schwersten Punkt dar, weshalb dieser Teil der Frucht bzw. des Papierhelikopters den tiefsten Punkt darstellt.

Forschen für Kinder Papierhelikopter mit zwei Flugsamen von Ahorn und Linde
Papierhelikopter & Samen von Linde & Ahorn: alle drei werden in Autorotation versetzt.

Fertig. Jetzt bist Du dran: viel Freude mit Deinem persönlichen Fluggerät…es eignet sich übrigens auch hervorragend für Flugtests im Innenraum.
Fliegende Forschergrüße,
Deine Andrea

Hände waschen…aber warum?

Heute ist Montag.
Nicht irgendein Montag.
Wir haben heute den Montag im Jahr 2020, an dem fast in der gesamten Bundesrepublik Deutschland die Schulen & Kindergärten für einen Zeitraum von circa fünf Wochen geschlossen bleiben.

Heute ist Montag, der 16. März 2020.

Diese Schließzeit von Schulen & Kindergärten liegt also nicht an langen Sommerferien, sondern hat etwas mit der Verbreitung eines neuartigen Virus zu tun. Dieser Virus aus der Familie der Coronaviren wurde Ende Dezember 2019 zum ersten Mal in der chinesischen Provinz Wuhan entdeckt & breitet sich seitdem immer weiter aus. Seit kurzem wird sogar von einer sogenannten Pandemie gesprochen, einer sich weltweit ausbreitenden Krankheit.

Hände unter fließendem Wasser. Hände waschen ist wichtig.
Richtig Hände waschen. Das sollte ein jeder von uns…nicht nur zu Zeiten des Coronavirus.

Die Kinder bleiben also erst einmal daheim. Damit aber keine Langeweile aufkommt, möchte ich Dir auf meinem Blog in den nächsten Tagen & Wochen Inspiration bereit stellen, die Zeit mit Deinem neugierigen Forschernachwuchs zu gestalten.

Heute starten wir mit einem Experiment, das Dich & Deine Forscherbande daheim für einige Zeit beobachten kann: es geht um’s Hände waschen. Doch was bringt das eigentlich? Das genau wollen wir herausfinden.

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Erfrischung gefällig?

Der Sommer ist noch da…!

Aus meiner Sicht ist der Sommer eine wundervolle Zeit im Jahr. Die Bäume & Sträucher tragen leuchtend gefärbte Früchte, die hervorragend schmecken. Dazu lacht die Sonne auf uns herab & wir können uns an vielen Tagen im Freien aufhalten.

Da darf eine köstliche Abkühlung natürlich nicht fehlen. – Nachdem bei uns früher in diesem Jahr bereits der Garten ausreichend vorbereitet wurde, können wir aktuell ernten . Wir lieben unsere Himbeeren…köstlich!

Himbeere rot Himbeerstrauch
Köstliche Himbeere am Gartenstrauch…!

Um diese süße Traumfrucht mit einer Erfrischung zu kombinieren, haben wir uns darin probiert, eine hausgemachte Himbeerlimonade zu zaubern. Das ist uns gelungen & wir sind mehr als begeistert. Daher möchte ich Dir das Rezept einfach nicht vorenthalten & wünsche Dir viel Spaß beim Nachmachen, Ausprobieren, Abkühlen & Genießen.

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„Munich Ballon“-Raktenauto

Daheim habe ich einen riesigen Autofan.

Egal, welche Informationen ich zu einem Fahrzeug benötige, ich weiß, wer mir die Antwort geben kann. Sobald Interesse da ist, bleibt jede kleine Information hängen & obwohl ich immer der Meinung war, ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand & sollte niemals rot sein – kleiner Tick von mir – beginne ich, mich für die Technik in den verschiedenen Fahrzeugtypen zu interessieren.

Doch Fahrzeuge & Antriebe sind nicht nur bei uns im Forscherhaus gefragt. Viele Nachwuchsforscher sind davon begeistert & möchten unbedingt ein eigenes Auto bauen, das sie bei sich daheim fahren lassen können. In meinen Forscherkursen kann ich schon mit den Kleinsten zum Thema Rückstoßprinzip experimentieren. Da bietet es sich an, ein kleines „Raketenauto“ zu bauen & genau dieses Gewerkl möchte ich Dir heute vorstellen.

Auf geht’s für unser „Raketen-Luftballon-Auto“!

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Bunte Eier für das Osterfest!

Die Das Osterfest steht vor der Tür & wir feiern den Frühling, der immer mehr erwacht & auch unsere Lebensgeister weckt. Zwar wird der Osterbrauch heute als christlicher Brauch beschrieben, geht aber eigentlich auf die heidnische Tradition des Frühlingsfestes zurück. Als Symbol für den „Neuanfang“ in der Natur & die Fruchtbarkeit steht also von jeher das Ei. Sogar im Orient oder im alten Ägypten wurde das Ei als Zeichen für neues Leben verwendet.

In diesem Jahr haben wir uns in den Experimentierwerkstätten mit Farbe & bunten Eiern beschäftigt. Dabei durften die selbst gefärbten Eier nicht fehlen; aber auch nicht die schönen grünen Hühnereier, die ich dank zweier süßer Araucana-Hennen von Tanja alias Tante Tilda zur Verfügung gestellt bekommen habe. Tanja beherbergt neben ihrer Familie eine bunte Vielzahl hübscher Tiere, deren Erlebnisse man auf Instagram herrlich verfolgen kann. Herzlichen Dank noch einmal, liebe Tanja!

Inspiriert von der wundervollen Farbvielfalt weißer, hellbrauner, dunkelbrauner & in diesem Jahr eben auch grüner Hühnereier, habe ich mit den Forschern untersucht, warum Eier gefärbt werden & wie man sie mit Hilfe der Natur anfärben kann.

Gefärbte Hühnereier zu Hühnern gebastelt
Bunte Hühner…aus gefärbten Eiern.

Davon möchte ich Dir heute berichten & vielleicht färbst Du ja auch noch einige Eier, die zum Osterfest sicherlich einen freudigen Abnehmer finden.

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Forscherbausätze für daheim: wie alles begann!

Vor ziemlich genau zwei Jahren bin ich in eine unvergleichlich schöne Geschichte gerutscht, die Wirklichkeit wurde, ohne, dass ich so richtig verstanden habe, was da eigentlich passierte.

Seitdem – also zwei Jahre lang schon – gibt es die individuellen, selbstgestalteten & in Eigenarbeit hergestellten Forscherbausätze von Forschen für Kinder, die zum Experimentieren daheim einladen. Sie kombinieren das Erforschen & Ausprobieren mit dem Bau eines kreativen Gewerkls, um das AHA-Erlebnis dauerhaft zu vertiefen.

Heute möchte ich Dir davon erzählen, wie es dazu kam, dass mein kleines Hobby Wirklichkeit geworden ist & welche Bausätze es aktuell bei mir gibt, damit Du sie daheim mit Deinem Forschernachwuchs ausprobieren kannst.

Das Geheim!

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Was wächst denn da?

Der Frühling hat es geschafft & die letzten Schneeflecken verschwinden in unserer Umgebung. Die Tage werden heller & länger & in der Natur lassen sich die ersten Frühlingsboten erblicken. Das ist auch kein Wunder bei dem schönen Sonnenschein, der uns zuletzt immer wieder besucht hat.

In diesem Jahr habe ich mit meinen Forschern in einem kleinen Frühlingsexperiment getestet, wie aus einem Samen eine Plfanze wächst, die wir in diesem Jahr in unseren Garten pflanzen möchten. Das liebste Gemüse, das bei uns verspeist wird, sind Bohnen & Erbsen. Die sind natürlich dabei!

Samen für unser Experiment: Bohne, Erbse & Mangold

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Mondzauber am Himmel

In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mich mit faszinierenden Informationen zu dem Trabanten unseres Planeten, unserem Erdmond, beschäftigt habe. Ein beeindruckender Himmelskörper, der uns auf dieser wundervollen Erde begleitet. Der Mond wird auch als natürlicher Satellit der Erde bezeichnet; ein treuer Begleiter quasi.

Der Erdmond

Der Mond kreist in einer Entfernung von 384.400 km um die Erde herum. Um unseren Planeten einmal zu umrunden benötigt er 27 Tage Zeit, genauer gesagt 27,3217 Tage, also fast einen Monat. Daher leitet sich auch sein Name „Mond“ ab, das mit dem Wort „Monat“ verwandt ist, der Zeit also, die es braucht, bis sämtliche Mondphasen einmal am Himmel zu sehen waren. Bei seiner Reise um die Erde wandert der Mond von Osten nach Westen, also im gleichen Drehsinn – quasi der gleichen Richtung – mit dem sich die Erde um ihre Achse dreht.

Während seiner Reise um den blauen Planeten können wir den Erdmond in verschiedenen Phasen beobachten: 
Der Neumond ist die erste Mondphase. Hier bewegt sich der Mond zwischen der Sonne & der Erde durch.  Dabei trifft er aufgrund seiner Neigung aber nicht auf Sonnenlicht, das er uns auf die Erde weiterschicken könnte.
Bis wir einen vollen Mond am Himmel erblicken, können wir den zunehmenden Mond mit seiner Mondsichel erkennen. Schließlich ist der Mond komplett zu sehen, wenn sich die Erde zwischen Sonne & Mond befindet: Vollmond. Hier kann es bei bestimmten Konstellationen dazu kommen, dass der Mond nicht mehr sichtbar ist, weil er sich durch den Schatten der Erde bewegt & wir erleben eine Mondfinsternis.
Nach dem Vollmond nimmt der Mond ab & ist als Mondsichel am östlichen Himmel sichtbar, bis er wieder verschwindet & die Mondphase einmal durchlaufen ist. Der Neumond ist dann dann Startsignal für eine nächsten Mondkreislauf.

Umlaufbahn des Mondes um die Erde.

Im Vergleich zu anderen Monden unseres Sonnensystems, ist der Erdmond einer der größte & besitzt einen Durchmesser von 3.476km. Im Gegensatz dazu besitzt die Erdkugel einen Durchmesser von 12.742km & ist damit ca. 4x größer als der Mond. Das zieht viele spannende Folgen nach sich, die ich aber einmal in einem anderen Blogbeitrag thematisieren möchte. Jetzt möchte ich zurück zum Mond…

Heute früh war es soweit & ein wundervolles Schauspiel sollte am Himmel erkennbar sein: in vielen Teilen der Welt konnte das Naturschauspiel beobachtet werden; hier in München allerdings wurde es hinter einer dicken Wolkendecke versteckt.

Bei einer totalen Mondfinsternis darfst Du Dir aber nicht vorstellen, dass der Mond komplett verschwunden ist! Nein, er steht als leuchtende rote Kugel am Himmel, als sogenannter Blutmond.

Wie gesagt, bewegt sich der Mond durch den Schatten, den die von der Sonne angestrahlte Erde in Richtung Weltall hinterlässt; die Lichtstrahlen werden von der Erde absorbiert – verschluckt quais-, so dass genau hinter der Erde „nichts“, Schatten oder Dunkelheit zurück bleiben. Dieser Schatten wird in Halb- bzw. Kernschatten unterteilt.

Der Mond im Schatten der Erde: Mondfinsternis.

Nur, wenn der Mond durch den Kernschatten der Erde wandert, wird die Mondfinsternis als totale Kernschattenfinsternis bezeichnet. 
Allerdings verschwindet der Mond bei einer totalen Mondfinsternis nicht vollends. Das liegt daran, dass die Erdatmosphäre das Sonnenlicht streut, allerdings nicht gleichmäßig. Die Blaulichtanteile werden stärker gestreut, als die roten. In dieser Konstellation erreichen ausschließlich die langwelligen roten Lichtanteile den Mond, die er gleich auch wieder in Richtung der Erde zurück wirft. So bleibt er noch schwach in rötlicher Farbe sichtbar.

Bei einer totalen Mondfinsternis…leuchtet der Mond rötlich am Himmel.

Würde ein Betrachter zum Zeitpunkt einer Mondfinsternis auf dem Mond stehen, könnte er eine Sonnenfinsternis beobachten, da diese exakt auf einer Linie hinter der Erde versteckt wäre.

Hattest Du heute Glück & konntest den Mond in seiner roten Pracht bewundern? Die Chance auf eine nächste Teilschattenfinsternis haben wir voraussichtlich am 16.7.2019. Eine totale Mondfinsternis ist aber erst für Mai 2021 vorausgesagt.

Mit fröhlichen Forschergrüßen.

Deine Andrea

Alles in Butter

Zuletzt war es ziemlich ruhig auf diesem Blog. Das lag vor allem daran, dass so viel geforscht wurde, dass das Schreiben spannender neuer Berichte etwas warten musste. Aber ich kann Dir sagen: es ist alles in Butter.

Mittlerweile hat die Adventszeit wieder einmal begonnen & ich liebe es, Plätzchen zu essen. Dazu gehört natürlich auch, die Plätzchen vorher zu backen. Auch das mache ich sehr gerne – besonders mit meinen wundervollen Helfern.

Weihnachtsbaum gebastelt_Pappe_Adventszeit

In diesem Jahr haben wir einmal genauer untersucht, was alles in den Teig hinein kommt. Da kam uns die Idee, dass wir einmal Butter selber machen möchten; auch, um zu verstehen, worum es sich bei Butter eigentlich handelt. Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich Dir hier näher beschreiben möchte, wie Du selbst frische Butter für Deine Semmel oder Brezn herstellen kannst.

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