SCHNELL GEFORSCHT: Der verdrehte Forscher

Naturwissenschaftliche Phänomene grenzen häufig an Zauberei. So zeige ich Dir auch heute mal wieder ein lustiges Experiment, das Du leicht daheim ausprobieren kannst. 

Viel braucht es dazu nicht! Faszinierend ist es aber allemal.

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SCHNELL GEFORSCHT: Wasserrutsche am Berg

Wasser fließt immer entlang eines Gefälles. Das wissen wir wohl alle. Eine minimal Schräge reicht aus, dass sich das Wasser über diese Schräge hin zum tiefsten Punkt bewegt. Aber hast Du schon mal gesehen, dass Wasser auch einen Berg hinauf fließen kann? Nicht? Dann habe ich heute ein lustiges Experiment für Dich: Wie bekommst Du das Wasser aus dem oberen ins untere Glas?

Forschen für Kinder Versuchsauffbau Wasserrutsche
Ein Wasserglas „oben am Berg“ & ein Wasserglas „unten im Tal“…! Das Wasser soll ins untere Glas rutschen. Ob das gelingt?

Was wir benötigen: 2 Gläser, Knicktrinkhalm, 1 Schale, Wasser

Was zu tun ist: Wir stellen die Schale auf den Kopf & eines der Gläser darauf. Dieses Glas füllen wir mit Wasser. Neben die Schale stellen wir das zweite Glas, das kein Wasser enthält. Über einen Knicktrinkhalm werden die beiden Gläser miteinander verbunden. Das Wasser muss vom oberen ins untere Glas gebracht werden.

Was musst Du tun, damit das klappt? Dass es wirklich funktioniert siehst Du übrigens in diesem Film.

Was wir herausgefunden haben: Durch leichtes Saugen am unteren Ende des Trinkhalms werden die Wasserteilchen aus dem oberen Glas in Bewegung versetzt. Dazu müssen sie sich zunächst „bergauf“ bewegen, bevor sie über die lange Trinkhalmrutsche ins untere Glas wandern können. Bei diesem Versuch musst Du darauf achten, dass sich Dein Trinkhalmende tiefer befindet, als die Trinkhalmöffnung im gefüllten Wasserglas…sonst läuft das Wasser wieder ins Glas zurück.

Wasser ist schwerer als Luft & wandert daher immer an den tiefsten Punkt, den es erreichen kann. Die Wasserteilchen halten sich dabei fest & fließen gemeinsam durch den Trinkhalm. Saugt man das Wasser in den Trinkhalm, fließt das Wasser durch den gesamten Trinkhalm ins untere Glas. Das Wasser verhält sich wie eine Perlenkette: wenn der größte Teil der Kette nach unten fällt, zieht sie einen kürzeren Teil immer hinter sich her…auch einen „Berg hinauf“.

Die Stecke „den Berg hinauf“ muss dabei aber kürzer sein, als die Strecke „in der Wasserrutsche nach unten“. Dadurch kann das Bergabwasser die anderen Wasserteilchen „bergauf“ ziehen.

Viel Freude auch wieder mit diesem Experiment.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Plastiktütenmikado

Lust, ein lustiges Forscherspiel auszuprobieren? Vielleicht hast Du ja Lust. Schau mal:

Das ist…fast…alles, was Du brauchst: eine Plastiktüte mit Wasser gefüllt.
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SCHNELL GEFORSCHT: Regenmacher

Heute habe ich mal wieder ein schnelles Experiment für Dich. Dieses Mal ist es ein Experiment mit & über das spannende Element Wasser. Wir wollen uns den Regen in die Wohnung holen. Bist Du dabei?

Was wir benötigen: Wasserkocher, 2 Gläser für heißes & kaltes Wasser, großes Glas mit Deckel, Metalllöffel, Schutzbrillen, Deospray

Was zu tun ist: Wir erhitzen Wasser mit dem Wasserkocher. Dabei beobachten wir mit allen Sinnen, was passiert: wir hören auf die Geräusche, wir schauen ob sich etwas verändert. Wenn das Wasser im Kocher erhitzt ist, füllen wir dieses in ein stabiles Glas & betrachten, was im Glas passiert. In ein zweites Glas füllen wir kaltes Wasser. Wir betrachten, ob wir Unterschiede zwischen den beiden Gläsern mit heißem bzw. kaltem Wasser erkennen können. Wir fühlen mit unseren Händen über beide Glasöffnungen.
In einem zweiten Teil des Experimentes sprühen wir kurz mit dem Deospray in das Deckelglas hinein (das dient allein dazu, das Experiment schneller & klarer ablaufen zu lassen). Dann füllen wir das heiße Wasser hinterher, dass ca. 1/3 des Glases mit Wasser gefüllt ist & verschließen das Glas mit einem Deckel. Nun betrachten wir das Glas ganz genau.

Forschen für Kinder Regenmacher im Deckelglas
Wolken im Deckelglas. Der Wasserdampf ist als weißer Qualm im Glas erkennbar. Mit der Zeit sehen wir kleine Wassertropfen. Irgendwann rinnen größere Tropfen das Glas entlang nach unten.

Was passiert ist: Das Wasser im Wasserkocher beginnt nach einiger Zeit, lauter zu werden. Irgendwann steigt Dampf aus dem Kocher hinauf.
Im Glas mit kaltem Wasser, befindet sich das Wasser am Boden des Glases. Es ist keine Bewegung über der Öffnung des Glases zu spüren & das Wasser verbleibt ruhig im Glas. Im Glas mit der heißen Flüssigkeit, sehen wir im Wasser kleinen Blasen & Dampf aufsteigen. Die Innenseite des Glases beschlägt. Mit der Zeit können wir kleine Wassertropfen erkennen, die wieder etwas später immer dicker werden & am Rand des Glases hinabrinnen.

Was wir herausgefunden haben: Wasserteilchen bewegen sich miteinander verbunden & fließen in flüssiger Form aus einem Gefäß ins Glas. Wird Wasser erhitzt, bewegen sich auch die Wasserteilchen schneller. Sie benötigen mehr Platz & bewegen sich einzeln als Wasserdampf weiter. In unserem Wasserkocher bzw. Glas mit heißem Wasser können wir diese Bewegung als aufsteigende Gasblasen beobachten: wir können die Bewegung als lauter werdendes Rauschen hören & als blubbernde Gasblase sehen. Sobald das Wasser als Dampf aus dem flüssigen Wasser aufgestiegen ist, können wir es nicht mehr direkt beobachten. Allerdings ist die Umgebungsluft kälter, als das erhitzte Wasser. Hier kühlen die Wasserteilchen wieder ab & wandeln sich zurück zu Wassertropfen. Diese können wir als kleine Wolke oberhalb des Gefäßes bzw. als Wassertropfen an der Innenseite des Glases sehen.

Wo spielt dieses Verhalten des Wassers in der Natur eine Rolle?
Die Sonne ist für die Erde eine Hitzequelle. Ähnlich wie der Wasserkocher kann die Sonne Wasser erwärmen. Je stärker die Sonne scheint, umso mehr Wasser wechselt in den dampfigen Zustand. Wasserdampf ist leicht & steigt als Wassergas in die Luft der Erdatmosphäre auf. Dort kühlt das gasförmige Wasser wieder ab & wechselt in den flüssigen Zustand zurück: es bilden sich Wassertropfen, die wir als Wolken sehen können. Je mehr Wasserteilchen sich in einer Wolke zusammen finden, umso dicker wächst sie an.
Weiße Wolken bestehen aus wenigen Wassertropfen, das Sonnenlicht kann noch gut durch die Wolke hindurch scheinen & wir sehen sie weiß am Himmel fliegen. Sammeln sich aber mehr Wasserteilchen in einer Wolke, wird diese immer dicker & das Sonnenlicht kommt immer schwerer hindurch. Solche Wolken wirken dann grau bis dunkel.
Sobald die Wasserteilchen zu schwer werden & nicht mehr in der Wolke gehalten werden können, fallen die Wasserteilchen als Niederschlag zur Erde: abhängig von der Umgebungstemperatur fallen die Wasserteilchen als Regen, Hagel oder Schnee hinab.

Zeit, dass Du Dir ein wenig Wolken & Regen bei Dir daheim zauberst. Viel Spaß beim Beobachten & Verstehen.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Wasserzauberei

Hast Du Lust, ein wenig mit Wasser zu zaubern? Dann lade ich Dich ein, zu meinem heutigen Experiment unter der Rubrik schnell geforscht.

Forschen für Kinder Dichteexperiment mit Wasser. Zwei Gläser mit Wasser gefüllt sollen mit der Öffnung übereinander gestellt werden.
So geht es los: zwei Gläser bis zum Rand mit Wasser befüllt. Jetzt müssen sie irgendwie aufeinander gestellt werden. Natürlich darf das Wasser dabei nicht hinauslaufen…

Wir brauchen: 2 Gläser mit gleicher Öffnung, kaltes Wasser, warmes Wasser, Farbe, Pipette, Pappe oder Postkarte

Was zu tun ist: Eines der Gläser wird mit warmem, das andere mit kaltem Wasser randvoll gefüllt. In einem Glas färben wir das Wasser mit Hilfe von Lebensmittelfarbe an, um sie voneinander unterscheiden zu können. Das Glas mit warmem Wasser (im Bild oben ist es das Glas, dessen Wasser nicht angefärbt wurde) wird mit Hilfe einer Pappe verschlossen. Was glaubst Du, was passieren wird, wenn Du die Pappe zwischen den Öffnungen der beiden Gläser entfernen wirst? Hast Du eine Idee? Na dann los…sobald die Pappe sich an der Öffnung festgesogen hat, drehen wir das Glas vorsichtig kopfüber & positionieren es zügig über der Öffnung des zweiten Glases. Nun wird die Pappe vorsichtig entfernt.
 …was passiert?
Unglaublich oder? – Nun ist es Zeit, das Experiment zu wiederholen. Dieses Mal stellen wir das Glas mit dem kalten Wasser über das Glas mit dem warmen Wasser. Und jetzt? Was glaubst Du, wird nun passieren?

Was wir herausgefunden haben: Tropfen wir buntes Wasser in klares Wasser, vermischt sich beides miteinander. Das können wir daran erkennen, dass sich die Farbe schnell im klaren Wasser verdünnt.

Was passiert nun in unserem Wasserexperiment?
Stellen wir ein Glas mit warmem Wasser so auf ein Glas mit kaltem Wasser, dass ein Austausch möglich wäre, bleiben die beiden Wasserphasen getrennt. In einem Glas haben wir klares, im anderen Glas, gefärbtes Wasser. Das Wasser vermischt sich nicht.
Stellen wir aber ein Glas mit kaltem Wasser über eines mit warmem Wasser, vermischen sich die beiden Wasserphasen sehr schnell miteinander, so dass in beiden Gläsern buntes Wasser vorzufinden ist.

Wasserteilchen im warmen Wasser sind leichter, da sie sich schneller bewegen & mehr Platz benötigen. Daher befinden sich auf gleicher Fläche mehr Wasserteilchen im kalten Wasser (höhere Dichte), als im warmen Wasser (geringere Dichte).
Leichte Dinge werden weniger stark von der Erdanziehungskraft angezogen & befinden sich oberhalb von schweren Dingen.

Wenn wir in unserem Experiment warmes Wasser über das kalten Wasser positionieren, befinden sich die jeweiligen Wasserteilchen bereits dort, wo sie hin wollen: leichtes Wasser ist unten (schwer) & kaltes Wasser ist oben (leicht). Die Wasserteilchen gefinden sich also an ihrem richtigen Ort. Stellen wir aber kaltes, schweres Wasser über dasdas warme, leichte Wasser im unteren Glas, dann fallen die schweren Wasserteilchen hinab. Dadurch fließen die kalten Wasserteilchen nach unten, wodurch sie für eine Durchmischung sorgen.

Das grenzt doch wirklich fast an Zauberei, oder was meinst Du?

Jetzt wünsche ich Dir viel Freude dabei, wenn Du das Experiment daheim nachmachst.
Mit herzlichen Forschergrüßen.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Hausmusik

Heute habe ich Dir ein lustiges Experiment unter der Rubrik SCHNELL GEFORSCHT für Dich, das auf jeden Fall für gute Stimmung sorgen kann. Wohlweislich verspreche ich Dir nicht, dass das Ergebnis hohe Kunst oder gar wohlklingend sein muss…aber es kann sich nett anhören…das liegt an jedem Forscher selbst.

Eine Bildcollage ist zu sehen: links vier Bilder untereinander. Das oberste: Wasser wird in ein Sektglas eingeschenkt. Die weiteren sind Nahaufnahmen vom Wasser im Glas - Wellen sind zu sehen. Rechts: ein großes Bild, auf dem einige Gläser gezeigt sind. Eines wird von einer Hand berührt. Die Hand soll sich im Kreis um den Glasrand bewegen.
Dein Weg zum eigenen Glaskonzert.

Was wir benötigen: Gläser, Wasser

Was zu tun ist: Du suchst in Deiner Wohnung unterschiedliche Gläser: große, kleine, dicker Rand, dünner Rand, mit oder ohne Fuß, oder was Du sonst noch testen möchtest.

Du stellst die Gläser auf den Tisch & befüllst sie mit Wasser…Du entscheidest, wie Du vorgehen möchtest: alle Gläser gleichzeitig füllen, einige befüllen…alle Gläser gleich hoch befüllen oder doch lieber unterschiedlich viel Wasser ins Glas?

Wenn mindestens ein Glas befüllt ist geht es weiter: Du befeuchtest Deinen Finger der einen Hand und fährst über den Rand des Glases; mit der anderen Hand hältst Du das Glas fest. Schaffst Du es, dass Du einen Ton erzeugst? Solltest Du nichts hören, versuche bitte vorsichtig den Druck zu erhöhen, da die Glasränder abbrechen können.
Kannst Du mit allen Gläsern, Töne zu erzeugen? Bei welchen ist es leichter? Wie klingen die Töne in den verschiedenen Gläsern oder bei den unterschiedlichen Füllhöhen? Muss Wasser im Glas sein, damit es klingt?

Was wir herausgefunden haben: Reibst Du den feuchten Finger über den Rand eines Glases, wird ein Ton erzeugt. Dieser Ton entsteht, weil Deine Finger das Glas in Schwingung versetzen. Wenn Du genau hinschaust, kannst Du diese Schwingungen im Wasser als kleine Wellen oder Wasserbewegungen ganz deutlich sehen.
Die Schwingung des Glases wird auch durch das eingefüllte Wasser beeinflusst: viel Wasser sorgt für einen tiefen Ton; wenig Wasser sorgt für einen höheren Ton. Das liegt daran, dass das Wasser vom Glas mit in Schwingung versetzt werden muss. Ist mehr Wasser vorhanden, muss mehr bewegt werden, wodurch die Schwingung langsamer sind (Anzahl der Schwingungen = Frequenz) & einen tieferen Ton abgeben. Wenig Wasser kann leichter in Schwingung versetzt werden & die Schwingungen können sich schneller bewegen, weshalb der Ton höher klingt.

Dickrandige Gläser eignen sich weniger gut für Deine Glasmusik, da dickes Glas nicht so leicht in Schwingung versetzt werden kann, wie dünnes Glas.

Wenn Du jetzt etwas brauchst, um Deine Ohren zu beruhigen, dann schau Dir mal an, was ein Profi mit einer „Glasharfe“ für Zauberklänge erklingen lassen kann: Andres Bertomeu. …und vielleicht klingt Eure Glasmusik in wenigen Wochen auch schon traumhaft schön. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Freude beim Nachmachen.

…und hier findest Du mein Glaskonzert. Viel Freude beim Nachmachen & Anhören.

Mit herzlichen Forschergrüßen.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Zaubern mit Wasser & Seife

Naturwissenschaft ist auch immer ein wenig Zauberei. Genau das ist ein Punkt, weshalb mich Naturwissenschaft & Technik faszinieren.

Heute in SCHNELL GEFORSCHT möchte ich Dir ein schönes, einfaches Experiment zeigen, das zu den Klassikern gehört & von vielen Kindern in irgendeiner Form bereits erlebt, gesehen oder gar ausprobiert wurde. Wir zaubern mit Wasser & Seife.

Im Bild sind vier Teilbilder erkennbar. Links befinden sich drei Bilder untereinander: ein Teller wird mit Wasser befüllt, das Wasser wird mit Kräutern bestreut, der bestreuten Oberfläche nähert sich ein Finger. Rechts hat der Finger, der mit Seife beträufelt war die Oberfläche und alle Kräuterteile wandern an den Rand des Tellers.
So funktioniert unser heutiges SCHNELL GEFORSCHT Experiment.

Was wir benötigen: Teller, Glas oder Schale; Kräuter oder kleines Stück flache Alufolie oder 2 Büroklammern, Wasser, Spülmittel

Was zu tun ist: Wir füllen den Teller (oder das Glas oder die Schale) mit Wasser & streuen unsere Kräuter wild darüber. Du kannst alternativ auch das Stück Alufolie, ein angeritztes Streichholz oder eine Büroklammer auf die Wasseroberfläche legen…oder was möchtest Du noch ausprobieren?

Im nächsten Schritt nehmen wir einen Tropfen Spülmittel an unseren Finger & tippen damit in die Mitte des Wassers auf dem Teller. Was passiert?

Was wir herausgefunden haben: Am Übergang zur Luft bildet Wasser eine „Haut“ aus. An dieser Stelle ziehen sich die Wasserteilchen gegenseitig so an, dass sich ihre Oberfläche spannt. Wir können uns das vorstellen, wie ein gespanntes Tuch, auf dem wir wie auf einem Trampolin hüpfen können. Streuen wir die Kräuter auf die Oberfläche des Wassers, ist die Spannung so hoch, dass diese an der Oberfläche gehalten werden & schwimmen.

Es gibt Substanzen, die diese Spannung aufheben können, indem sie den Zusammenhalt der Wasserteilchen stören. Dazu zählen Alkohol oder Seifen. In Seifen (auch Spül- oder Waschmitteln) sind Tenside enthalten. Diese bestehen aus zwei widersprüchlichen Bausteinen: ein Ende des Moleküls liebt Wasser (hydrophil), das andere Ende mag Wasser überhaupt nicht (hydrophob). Wird Seife in Wasser gegeben, setzen sich die hydrophilen Enden zwischen die Wasserteilchen, wodurch die Spannung der Oberfläche aufgehoben wird.
Sobald Du also mit Deinem Seifenfinger auf das Wasser tippst, auf dem die Kräuter liegen, verändert sich die Oberfläche & drängt die Kräuter wild über die Oberfläche des Wassers. Das kannst Du ggf. einige wenige Male wiederholen, bevor die Oberflächenspannung des Wassers komplett zerstört ist. Dann nimmst du neues Wasser & probierst diesen Spaß erneut. Das habe ich Dir auch in einem kurzen Film festgehalten.

Nach diesem Prinzip hilft Seife auch, unsere Haut, Kleidung u.v.m. zu säubern.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Mit herzlichen Forschergrüßen.
Deine Andrea

 

 

Abkühlung mit Wasserbomben

Was für ein wundervoller Sommer!

Die Sonne grüßt uns täglich mit ihrem strahlenden Lächeln & wir genießen es, die Tage bis spät abends im Freien verbringen zu können. Dazu brauchen wir natürlich ein wenig Schatten, um die Mittagssonne aushalten zu können, und zahlreiche Abkühlungen natürlich.

http://blog.forschenfuerkinder.de/2018/08/09/abkuehlung-mit-wasserbomben/ Wasserbomben_Füllen_Abkühlung
Unser Plan: Wasserbomben zum Abkühlen befüllen.

Dazu haben wir unsere Wasserclown, der seinen Hut mit Wasserdruck in die Höhe schickt & uns kühle Wasserspritzer herab schickt, unter denen wir uns kühlen können. Aber wir hatten noch eine andere Idee, die ich Dir hier gerne zum Nachmachen vorstellen möchte.

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Wetterforscher: Der Wasserkreislauf

„Soll es heute regnen?“

Diese Frage wird mir häufig am Morgen gestellt. Dann schaue ich den Wetterbericht an & gebe die wichtige Information, die bentötigt wird, um den Tag & damit auch die Klamottenfrage zu klären.

Woher kommt aber der Regen bzw. woher nehmen die Wolken sich das Wasser für den Regen oder den Schnee, den sie im Winter fallen lassen? Eine Reihe von spannenden Fragen drehen sich rund um dieses Thema & es gibt eine tolle Möglichkeit, diese mit den Kids zu klären. Heute möchte ich Dir diese näher vorstellen…den Wasserkreislauf auf der Erde. Kindgerecht & bunt.

http://blog.forschenfuerkinder.de/2018/06/08/wetterforscher-der-wasserkreislauf/ Wasserkreislauf_Niederschlag_Verdunstung_Kondensation
Wasserkreislauf…wie sich das Wasser auf der Erde bewegt.

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Kartesischer Tintentaucher

Das Element Wasser hat eine besondere Faszination, wie ich finde. Es ist abwechslungsreich, lebenswichtig & hält wunderbare Erfahrungen für uns bereit.

Schon die Kleinsten genießen – meist – das schwerelose Gefühl, wenn sie im Wasser schwimmen können. Irgendwann sind sie glücklich, wenn sie ohne Schwimmflügel schwimmen können & bald schon werden erste Tauchgänge in der Badewanne oder dem Schwimmbad unternommen.

 

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