Sommerliches Forschergetränk

Großes Gefäß mit selbstgemachter Orangenlimonade

Pünktlich zum Start der Sommerferien ist in diesem Jahr das Sommerwetter zurück gekehrt. Bei unseren Aktivitäten im Freien & den angenehmen 30°C dürfen wir uns natürlich eine köstliche Erfrischung gönnen.

Sonnenlicht am blau-weißen Himmel scheint durch eine Baumkrone hindurch

Gemeinsam mit meinen Forscherkindern habe ich deshalb in den letzten Tagen & Wochen an unserer Forscherlimonade getüftelt & mittlerweile haben wir unseren Favoriten gekührt. Heute möchte ich Dir das Rezept verraten, damit auch Du daheim ein köstliches Forschergetränk samt „Aha“-Effekt zaubern kannst.

Mein Favorit, aber auch der der meisten Forscher, ist die Zitronenlimonade, weshalb ich Dir hier mein Rezept für ein Zitronen-Forschergetränk vorstelle; aber auch Orange oder Limette kamen gut an. Am besten entscheidest Du selber, welcher Geschmack Dir am liebsten ist. Probier aber gerne auch die verschiedenen Variationen aus. Entsprechend besorgst Du die Frucht in ausreichender Menge.

Wir brauchen: 4 Zitronen, 1 Limette, Zitruspresse, etwas Zucker, etwas Salz, großes Gefäß, stilles & Mineralwasser, Backpulver, etwas Minze, Eiswürfel, Gläser, Löffel, großes Gefäß, Messbecher, Tücher & Handtuch

Zitrusfrüchte als feuerspeiende Zauberfrüchte: linkes eine grüne Limette, rechts eine gelbe Zitrone

Was zu tun ist: Zunächst stellst Du eine Limonaden-Grundmischung her. Dazu presst Du den Saft aus den Zitronen & der Limette aus. Je nachdem, welche Zitruspresse Du verwendest, macht dieser Schritt auch den kleinen Forschern Spaß. Achte nur darauf, dass kein Saft in die Augen spritzt.

Für die nächsten Schritte hat es mir & meinen Limonadenforschern besonders gefallen, jeden Zwischenschritt mit einer kleine Kostprobe zu bewerten. Das hilft enorm, zu entscheiden, welche Zutat noch in etwas größerer Menge hinzu gegeben werden darf.

Den gesammelten Saft füllst Du in ein großes Glasgefäß & rührst vorsichtig etwas Zucker und eine Prise Salz hinein. Dann wird alles mit ca. 750mL Wasser aufgefüllt. Du entscheidest selbst, wie süß Deine Limonade am Ende sein soll. Wir haben immer ca. 2 EL verwendet – süß-sauer macht schließlich lustig & erfrischt besonders gut.

Fertige Zitronenlimonade mit Zitronenscheiben. Köstlich.

Mir schmecken die spritzigen Limonaden besonders gut. Wenn wir jetzt überlegen, wir wir „Pritzel“ oder „Sprudel“ in unser Getränk bekommen, fällt sicherlich den meisten Limonadeforschern ein, dass man Sprudelwasser hinzugeben kann. Das allein wäre aber zu langweilig. Daher „zaubern“ wir uns unser Blubbern in unser Forschergetränk hinein. Hast Du schon eine Idee?
Genau: Du nimmst Backpulver. Gib ca. 1-2 Teelöffel Backpulver in Deine Forscherlimonade. Juhu…das sieht lustig aus. Wenn Du zu viel nimmst, schäumt Deine Limonade aus Deinem Gefäß heraus. Sei also lieber etwas vorsichtig & gib nach & nach mehr Backpulver hinzu.

Du entscheidest selber, ob Du noch mehr Backpulver oder auch Sprudelwasser hinzugeben magst. Wir haben noch ca. 0,5 Liter Sprudelwasser hinzugegeben, damit es richtig gekribbelt hat. Mit zu wenig Sprudel hat uns die Limonade zu fad geschmeckt.

Was wir herausgefunden haben: In unserem Forscher-Erfrischungsgetränk widmen wir uns dem Thema „Säure & Basen“.
Die Säure ist in der Frucht enthalten (Zitrone, Orange oder Limette), die wir für unsere Forscherlimonade gewählt haben. Die Base ist das in Wasser gelöste Backpulver. Werden Säure & Base vermischt, reagieren sie miteinander und Kohlenstoffdioxid wird frei.

Wir kennen Kohlenstoffdioxid aus sämtlichen sprudeligen Getränken. Außerdem atmen wir & andere Tiere aus, in Autoabgasen ist es enthalten, aber auch in einem stinkigen Pups.
Kohlenstoffdioxid wird auch Kohlensäure, Kohlendioxid oder Sprudelgas genannt und ist ein Gas, das leichter als Wasser ist. Daher blubbert das Gas aus der Flüssigkeit heraus & geht in die Luft über.

Dieses vielfältige Gas kennen wir aber auch vom Kuchen backen. Damit der Kuchen nicht so hart, wie ein Stein aus dem Ofen kommt, gibst Du Backpulver hinzu. Durch die heiße Temperatur kann das Gas auch aus dem Pulver hervorgelockt werden. Das Gas sorgt im Kuchen dafür, dass er fluffig wird & aufgeht.

Zu viel Backpulver dürfen wir allerdings nicht in unser Erfrischungsgetränk mischen. Backpulver schmeckt süß-sauer mit einem bitteren Nachgeschmack, was den Genussfaktor unseres Getränkes beeinflussen würde. Vorsorglich geben wir schon etwas Salz in unsere Limonade, da Salz den bitteren Geschmack etwas abmildert.

Wenn Du Deinen Geschmack getroffen hast, kannst Du nach Belieben noch Eiswürfel in Deine Limonade geben. Frisch, kalt & spritzig…so schmeckt Dein Forschergetränk hoffentlich.

Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Ausprobieren & natürlich das passende Wetter.

Herzlichst
Deine Andrea

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