Party-Büffet: Zitroniger Zitronenkuchen

Ein Stück Zitronenkuchen mit Zuckerglasur und bunten Zuckerperlen liegt auf einem weißen Teller samt Kuchengabe.

Für meinen Zitronenkuchen bin ich mittlerweile im Freundes- & Familienkreis schon bekannt & werde oft nach dem Rezept gefragt. Der Zitronenkuchen schmeckt aber auch besonders zitronig & köstlich. Daher bringe ich ihn gerne zu jedem Buffet mit, das bestückt werden möchte. Nach diesem saftigen Kuchen verlangt der Gaumen ja nicht nur am Nachmittag, sondern auch als Nachtisch auf einer Party.

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Endlich gibt es eine Gelegenheit, Dir das Rezept hier auf meinem Blog zu verraten: im Rahmen der Blogparade von Tini, die eine meiner liebsten Kaffee-Bars in München betreibt, die Bartini & einen abwechslungsreichen Familien-Koch-Reiseblog unter dem Namen Kinderkücheundso schreibt.

Natürlich darf der wissenschaftliche Hintergrund in meinem Blogbeitrag nicht fehlen, denn Backen ist nichts anderes als angewandte Chemie. Chemie ist die Naturwissenschaft, die sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften & der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. In diesem Sinne…fröhliches forschen, ich meine natürlich, fröhliches backen!Bevor es mit dem Backen losgehen kann, musst Du natürlich wissen, was Du alles für den köstlichen Zitronenkuchen benötigst. Hier siehst Du die Zutatenliste:

Zutaten für 1 Blech Zitronenkuchen
350g weiche Butter
350g Mehl
350g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Teelöffel Backpulver
6 Eier
3 Zitronen
300 g Puderzucker

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Was Du alles benötigst.

Wie gehst Du beim Kuchenbacken vor? Beginnst Du mit einzelnen Zutaten oder kommt bei Dir gleich alles in die Rührschüssel?

Bei mir ist es ganz klar, die Eier gehören als erstes in die Schüssel. Diese müssen gut gerührt werden, dürfen aber schon mit dem Zucker vermischt werden. Ein wichtiger Stoff, der im Eigelb enthalten ist, heißt Lecithin. Das Lecithin sorgt dafür, dass der Kuchenteig gut miteinander verklebt, & vor allem der wässrige mit dem fettigen Teil der Zutaten verbunden wird. Da in diesem Zitronenkuchen keine weitere Flüssigkeit zugegeben wird, dienen die Eier hier auch als Feuchtigkeitsspender.

6 Eier und Zucker liegen in einer Rührschüssel vorbereitet.
Als erstes kommt in die Schüssel: 6 Eier mit 350g Zucker.

Wenn die Ei-Zuckermasse schaumig gerührt ist, wird die Butter eingerührt. Hier solltest Du nicht versuchen, die Buttermenge zu reduzieren. Butter – Fett – sorgt für den Geschmack.

In einer Rührschüssel ist die schaumige Eimasse und die Butter zu sehen. Der Rührhakten steckt schon in der zu mixenden Masse.
Die Butter kommt hinzu.

Beim Kuchen backen ist aber wohl wichtiger zu erwähnen, dass die Butter für die Konsistenz des späteren Kuchen verantwortlich ist. Die Buttermenge entscheidet darüber, ob Du einen steinharten Klotz oder einen fluffigen Zitronenkuchen aus dem Ofen holen wirst; nimm also lieber ein paar Kalorien in Kauf & verwende die im Rezept empfohlene Buttermenge.

Sobald Deine Masse aus Butter, Zucker & Eiern cremig ist, können die weiteren Zutaten hinzugegeben werden: Vanillezucker, Mehl, Backpulver, Zitronenschale.

Die Schale einer Zitronen wird abgerieben. Dazu liegt eine Zitrone auf einer Reibe und darunter wird die Schale aufgefangen.
Entscheidend für den Geschmack.

Hast Du das Backpulver unter das Mehl gehoben? Falls nicht, solltest Du das unbedingt noch nachholen, denn auch das Backpulver hat einen entscheidenden Einfluss auf das Backergebnis. Du möchtest wissen, warum Backpulver so wichtig ist? Im Backpulver ist eine Substanz enthalten, die Natriumhydrogencarbonat heißt. Wird diese erhitzt, kommt es zu einer Stoffumwandlung, bei der das Gas Kohlenstoffdioxid frei wird. Das Gas sorgt dafür, dass der Kuchen schön fluffig aufgehen kann.

Der Teig sollte nach ausgiebigem Rühren eine cremige Masse sein, bevor Du ihn auf ein Backblech umfüllst, und den Kuchen dann für ca. 25 Minuten bei 175-195°C Ober-/Unterhitze backen lässt.

Es ist ein Teigfladen auf einem Backblech gezeigt. Der Teig ist cremig & hell.
Der Teig ist fertig für den Ofen!

Nun hast Du es fast geschafft. Wenn Du den Kuchen aus dem Ofen holst, lässt Du ihn kurz abkühlen, bevor Du den noch warmen Kuchen mit einer Gabel einstichst, um dann den Zuckerguss aus Puderzucker & Zitronensaft aufzubringen & den Kuchen nach Belieben zu verzieren. Das kann man abhängig machen vom Anlass. Bei Kindern kommen beispielsweise Zuckerperlen, Smarties oder Gummibären immer gut an.

Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß bei Deiner Forscherreise der köstlichen Chemie & guten Appetit.

Deine Andrea

Der fertige Zitronenkuchen, verziert mit Zuckerglasur und Zuckerperlen ist von oben fotografiert zu sehen.
Der Kuchen ist fertig.

4 Gedanken zu „Party-Büffet: Zitroniger Zitronenkuchen“

  1. Der Kuchen gefällt mir super, liebe Andrea!
    Vielen Dank für die schöne Geschichte und die Erklärungen wieso weshalb warum.
    Das Partyzelt steht….es kann los gehen…
    LG Tini

  2. Der Kuchen sieht wirkich super aus. Es gibt ja schon die unterschiedlichsten Rezepte für einen Zitronenkuchen, aber ich freue mich darauf dieses hier auszuprobiere 🙂

    1. Liebe Katrin,
      für mich gab es auch schon zahlreiche Zitronenkuchen vorher. Seitdem ich aber dieses Rezept kenne, muss ich ständig den Kuchen mitbringen und die Familie fordert ihn fast ausschließlich…mal auf dem Blech, mal als Muffin, …
      Natürlich hoffe ich, dass Dir der Kuchen richtig gut schmecken wird.
      Herzliche Grüße. Andrea

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