Dinoeier selbst gemacht!

Man kann zu den wildesten Themen forschen & experimentieren, um eine neue Information zu Dinosauriern zu erhalten. Jedes Kind – ob Junge oder Mädchen – scheint von diesen Riesen gefesselt zu sein & ein Miniatur-Experte gleich dazu.

Handgezeichnet…Triceratops, Tyrannosaurus & Brachiosaurus.

Ich selbst bin auch nach vielen spannenden Dino-Forscherrunden leider immer noch kein Experte & sicherlich weit davon entfernt einer zu werden, aber ich verstehe die Faszination für die früheren Erdenbewohner. Es gibt so viele & wundervolle Experimente, mit denen man die Bedingungen auf der Erde verständlich machen kann, die herrschten, als die Dinos die Erde vor ca. 260 – 65 Mio. Jahren bevölkerten.


Die Bedeutung des Wortes Dinosaurier ist übrigens „schreckliche Echse“. Doch nicht alle Echsen waren so schrecklich, wie ihr Name. Angsteinflößend waren sicherlich die Sauropoden, die zu den größten Dinosaurier zählten; einer ihrer Vertreter, der Argentionsaurus, konnte bis zu 40 Meter lang werden. Dabei waren sie bis zu 15 Meter hoch. Das sind schon beeindruckende Zahlen, aber Blauwale können noch größer werden.

Der bekannteste Dinosaurier ist natürlich der Tyrannosaurus Rex, der in der Kreidezeit gelebt hat. Sein Kopf konnte bis zu 1,5 Meter lang werden…oftmals sind die Forscher auf meinen Forscherreisen ins Land der Dinosaurier kleiner als der T.Rex-Kopf, was dann ganz schnell bewusst macht, was für ein Angst einschreckendes Wesen der König der Dinos war. – Erst kürzlich konnte ich bei einem Besuch der Ausstellung Dinoworld selbst erleben, wie es sich anfühlt, wenn man sich neben solch einem unglaublich wuchtigen Raubtier befindet. Nur gut, dass es sich bei diesen Vertretern lediglich um Modell gehandelt hat *puh*.

Welche Rahmeninfos dürfen bei einer Dino-Forscherreise nicht fehlen: Dinosaurier haben zur Fortpflanzung Eier abgelegt, sie haben unterschiedliche Lebensräume bewohnt, sie sind irgendwann ausgestorben, nachdem ein Meteorit auf der Erde eingeschlagen ist, es dadurch bedingt gehäuft zu Erdbeben & Vulkanausbrüchen kam, & sich letztlich auch Lufttemperatur & Luftzusammensetzung so verändert haben, dass die Dinosaurier mit ihrer Größe, ihrem Bedarf an Energie & ihrer Fortpflanzungsdauer keine Zukunft mehr hatten.

Eines der Experimente, das ich gerne mit meinen Dinoforschern ausprobiere, möchte ich Dir heute gerne vorstellen. Es kombiniert die Tatsache, dass Dinosaurier Eier gelegt haben & sich eine typische Tätigkeit eines Dinoforschers um Fossilien, Knochenabdrücke oder Ausgrabungen dreht.

Was wir brauchen: Schale mit Sand für den Abdruck, Schale zum Anrühren des Gips, Gips, kaltes Wasser, Löffel, ggf. kleine Dinos für den Abdruck (den kannst Du aber auch mit Fingern, Stöcken oder Steinen in den Sand drücken), Schokoeier

 

Dein Material.

Was zu tun ist: Du füllst den Sand in eine Schale & drückst ihn per Hand oder mit einem Löffel fest. Dann machst Du einen Dinoabdruck in den Sand hinein. Entweder drückst Du den Dino so tief wie möglich in den Sand, um einen tiefen Abdruck herstellen zu können, oder Du nutzt Deine Phantasie & zauberst einen eigenen kreativen Dinoabdruck.

Dinospuren im Sand.

Jetzt rührst Du Deinen Gips an. Dazu verrührst Du 2 Teile Gips & 1 Teil kaltes Wasser, bis die Masse ein einheitliches Gemisch ergibt. Dieses Gips-Gemisch kommt nun in den Sandabdruck. Wenn der Dino mit Gips gefüllt ist, legst Du vorsichtig ein Schokoei hinein & füllst noch einmal Gips darüber, bis das Ei komplett unter dem Gips verschwunden ist. Jetzt heißt es warten… ca. 20-30 Minuten dauert es, bis der Gips hart geworden ist.

Der fossile Dinosaurier mit Ei im Bauch…fertig.

Dann kannst Du Deinen Dinoabdruck aus dem Sand & säuberst ihn ein wenig unter kaltem Wasser. Der Gipsabdruck kann nun verschenkt oder direkt einer Untersuchung durch den Forscher unterzogen werden. Das liegt jetzt ganz bei Dir, Deinem Forscher & der Laune; aber irgendwann ist der Moment gekommen, an dem das Ei freigelegt werden darf.

Das Dinoei wird freigelegt.

Das schaffst Du, indem Du beispielsweise mit kleinen Steinen oder anderen Hilfsmitteln den Gips um das Ei herum wegschlägst.
Meine Empfehlung: mach es im Freien!

Dir wünsche ich jetzt viel Freude beim Dinoforschen & Eiersuchen außerhalb der Osterzeit.

Deine Andrea

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