Wir bauen uns ein Persikop…oder: der „UmDieEckeGucker“!

Kennst Du den „UmDieEckeGucker“ schon? So treffend wurde ein Persikop von einigen meiner Forscherkids benannt. Denn genau das ist mit einem Periskop möglich.
Bei einem Periskop wird diese Eigenschaft ausgenutzt, Lichtstrahlen parallel versetzt ins Auge zu lenken. Diese Funktion wird im Namen des Periskop beschrieben: Peri = griechisch für „um – herum“, skopein = griechisch für „schauen“.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du Dir selbst ein lustiges Forscher-Detektiv-Geheimagenten-Gerät basteln kannst, um dann Deine eigenen Entdeckungen zu machen, die sich hinter Ecken oder über Tischen verstecken. Bist Du dabei?

Das Forschen für Kinder-Bild zeigt ein Persikop, das ein Bild mit dem Spiegel der oberen Öffnung einfängt und an den Spiegel in der unteren Öffnung weiterreicht. Von dort kann es ins Auge des Betrachters wandern.
So könnte Dein „UmDieEckeGucker“ aussehen.
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SCHNELL GEFORSCHT: Geheime Botschaften

Wie kannst Du geheime Botschaften mit Deinen Freunden austauschen? Hast Du eine Idee? – Du braucht auf jeden Fall eine Zaubertinte & eine Idee, wie Du diese verzauberte Tinte sichtbar machst. Wie das Du das ganz einfach herstellen & nutzen kannst, zeige ich Dir heute.

HALLO mit einem lächenden Gesicht im O hat Forschen für Kinder in diesem Bild gezeigt. Das Wort erscheint in bräunlichen Buchstaben auf einem Zettel, der die Überschrift "Meine Geheime Botschaft an Dich" geschrieben steht.
Welche geheime Nachricht möchtest Du verschicken?
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SCHNELL GEFORSCHT: Der verdrehte Forscher

Naturwissenschaftliche Phänomene grenzen häufig an Zauberei. So zeige ich Dir auch heute mal wieder ein lustiges Experiment, das Du leicht daheim ausprobieren kannst. 

Viel braucht es dazu nicht! Faszinierend ist es aber allemal.

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Unsere Organe: die Lunge (Teil 1)

Die Lunge ist eines von vielen Organgen des menschlichen Körpers & zählt neben dem Herzen zu den besonders wichtigen Organgen. Die Lunge befindet sich in der Brust, gut geschützt hinter den Rippen. Dort ist sie für die Atmung zuständig.

Diese Aufgabe erfüllt die Lunge, indem sie Sauerstoff aus der Luft in den Körper hinein transportiert & Kohlenstoffdioxid aus dem menschlichen Körper heraus bringt.

Versteckt in unserem Brustkorb ist die Lunge vor unseren Augen verborgen. Doch wie sieht sie eigentlich aus? Das möchte ich Dir heute zeigen, denn schließlich hören wir von der Lunge bzw. der Lungenkrankheit COVID19 in diesen Tagen besonders häufig.

Nachbau einer menschlichen Lunge.
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KREATIV: Das Raupenrennen

Es ist schon einige Zeit her, dass ich Dir etwas für den kreativen Zeitvertreib vorgestellt habe. Heute ist es wieder soweit & Du kannst Dir ein kleines Tierchen basteln. Offen gestanden weiß ich nicht mehr, wo ich diese süße Idee entdeckt habe, aber es sah einfach so niedlich aus, dass ich es früher oder später mit meinen Forscherkids auch einmal ausprobieren wollte.

Forschen für Kinder Natur Raupenrennen Spiele für Kinder
Die kleine Raupe „Raketenfuß“…mal sehen, wie schnell sie später das Ziel erreicht.
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SCHNELL GEFORSCHT: Süßer Farbzauber

Wenn ein Tag dem anderen gleicht, dann lohnt es sich, ein wenig Farbe in den Alltag zu bringen. Genau dazu eignet sich das heutige farbenfrohe Experiment.

Ein Forscherherz für einen süßen Farbenzauber.
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SCHNELL GEFORSCHT: Wasserrutsche am Berg

Wasser fließt immer entlang eines Gefälles. Das wissen wir wohl alle. Eine minimal Schräge reicht aus, dass sich das Wasser über diese Schräge hin zum tiefsten Punkt bewegt. Aber hast Du schon mal gesehen, dass Wasser auch einen Berg hinauf fließen kann? Nicht? Dann habe ich heute ein lustiges Experiment für Dich: Wie bekommst Du das Wasser aus dem oberen ins untere Glas?

Forschen für Kinder Versuchsauffbau Wasserrutsche
Ein Wasserglas „oben am Berg“ & ein Wasserglas „unten im Tal“…! Das Wasser soll ins untere Glas rutschen. Ob das gelingt?

Was wir benötigen: 2 Gläser, Knicktrinkhalm, 1 Schale, Wasser

Was zu tun ist: Wir stellen die Schale auf den Kopf & eines der Gläser darauf. Dieses Glas füllen wir mit Wasser. Neben die Schale stellen wir das zweite Glas, das kein Wasser enthält. Über einen Knicktrinkhalm werden die beiden Gläser miteinander verbunden. Das Wasser muss vom oberen ins untere Glas gebracht werden.

Was musst Du tun, damit das klappt? Dass es wirklich funktioniert siehst Du übrigens in diesem Film.

Was wir herausgefunden haben: Durch leichtes Saugen am unteren Ende des Trinkhalms werden die Wasserteilchen aus dem oberen Glas in Bewegung versetzt. Dazu müssen sie sich zunächst „bergauf“ bewegen, bevor sie über die lange Trinkhalmrutsche ins untere Glas wandern können. Bei diesem Versuch musst Du darauf achten, dass sich Dein Trinkhalmende tiefer befindet, als die Trinkhalmöffnung im gefüllten Wasserglas…sonst läuft das Wasser wieder ins Glas zurück.

Wasser ist schwerer als Luft & wandert daher immer an den tiefsten Punkt, den es erreichen kann. Die Wasserteilchen halten sich dabei fest & fließen gemeinsam durch den Trinkhalm. Saugt man das Wasser in den Trinkhalm, fließt das Wasser durch den gesamten Trinkhalm ins untere Glas. Das Wasser verhält sich wie eine Perlenkette: wenn der größte Teil der Kette nach unten fällt, zieht sie einen kürzeren Teil immer hinter sich her…auch einen „Berg hinauf“.

Die Stecke „den Berg hinauf“ muss dabei aber kürzer sein, als die Strecke „in der Wasserrutsche nach unten“. Dadurch kann das Bergabwasser die anderen Wasserteilchen „bergauf“ ziehen.

Viel Freude auch wieder mit diesem Experiment.
Deine Andrea

SCHNELL GEFORSCHT: Das magische Boot

Ein Papierschiff in Bewegung zu versetzen ist nicht schwer. Das Boot anzupusten, anzustupsen oder das Wasser in Wellenbewegung zu versetzen sind funktionierende Möglichkeiten. Doch geht das ganz auch, ohne, dass wir das Boot berühren? Na logisch:

Dieses Papierschiff soll über’s weiter Meer fahren…!
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SCHLAUMEIER: Glänzend dank Alufolie

Mit Ausnahme meiner Weingläser oder beschichteten Pfanne landet bei mir beinahe jedes Küchenutensil in der Spülmaschine. Allerdings habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschieden, auf klassische Lösungen in Form von Pulvern oder Tabs zu verzichten. In allen kommerziellen Produkten sind so viele Zusatzstoffe enthalten, die ich nicht auf meinen Tellern oder Besteckteilen haben möchte. Seitdem stelle ich mir aus Zitronensurenpulver eine 5%-igen Klarspüler her, nutze weiterhin Spülmaschinensalz & verwende Soda mit Natriumpercarbonat als Spülmittel. Für mich eine wunderbare Lösung.

Einziges Ärgernis: immer mal wieder ändert sich das Verhältnis der Substanzen & sie liefern nicht das perfekte Ergebnis: mein Besteck kommt in diesen Momenten fleckig aus dem Spülgerät. Das bedeutet dann: Polieren der Besteckteile. Puh. Das mache ich wirklich ungern. Glücklicherweise habe ich den Tipp bekommen, wie ich diese Flecken verhindern kann: mit Alufolie.

Gehört. Ausprobiert! Und schon möchte ich Dir diesen Schlaumeiertipp weitergeben.

Worum handelt es sich eigentlich bei diesem grauen Schleier, der sich auf mein Besteck legt, wenn es in der Spülmaschine sauber gewaschen werden soll? Es handelt sich um sogenannten Flugrost. Das sind kleine Eisenoxidpartikel, also Teilchen aus Eisen- & Sauerstoffatomen. Treten diese Atome in geladener Form auf – positiv oder negativ – werden sie als Ionen bezeichnet. Bei Flugrost liegt das Eisenion positiv & das Sauerstoffion negativ geladen vor. Diese Ionen entstehen, wenn Eisenatome negative geladenen Teilchen (Elektronen) an das Sauerstoffatom abgegeben. Unterstützt wird diese als Redox-Reaktion bezeichnete chemische Umwandlung von Wasser, das den Transport der Elektronen übernimmt.

Dieser Flugrost also ist es, der sich auf mein Besteck setzt. Aber woher kommen diese winzig kleinen Eisenstaubpartikel? Sie stammen von metallischen Gegenständen, die nicht rostfrei sind: Schrauben an Töpfen oder Pfannen, oder von geschärfte Kanten von Messern beispielsweise. Die kleinen Eisenteilchen sind zwar sehr klein, reagieren aber sehr schnell, wenn sie mit Sauerstoff & Wasser in Kontakt kommen. Das entstandene Eisenoxidteilchen sucht sich nun einen Platz auf einer metallischen Oberfläche & findet in der Spülmaschine eben das Besteck. Schlimm ist das nicht, da man diese Flugrostteilchen leicht abwischen kann; es sieht halt nicht besonders schön aus.

Glänzendes Besteck & angelaufene Alufolie.

Wie hilft aber nun unsere Alufolie? …indem es dem Sauerstoff die gesuchten Elektronen liefert & die Entstehung von Flugrost damit verhindert. Das ist möglich, weil Alufolie viel leichter & lieber Elektronen an die Umgebung abgeben möchte, als Eisenatome. Das Ergebnis ist das oxidierte Aluminium, das fad & grau aussieht. Mein Besteck aber glänzt.

Vorsicht ist geboten! So simpel die glänzende Lösung auch erscheint, ist Alufolie in der Spülmaschine keine empfehlenswerte Lösung, wenn man auf die Umwelt & Gesundheit achten möchte.
Umwelt: Die Herstellung von Aluminium benötigt sehr viel Energie.
Gesundheit: Mit der Zeit lösen sich die Aluminiumoxide als Salze & gelangen mit dem Spülwasser in die Umwelt. Ob sie sich ggf. auch an Gegenständen in der Spülmaschine absetzen ist damit zumindest nicht gänzlich auszuschließen. Einmal im menschlichen Körper, reichern sie sich darin an.

Mein Tipp ist daher: wenn Du mal glänzendes Besteck benötigst & hast weder Lust noch Zeit, mögliche Beläge vom Besteck zu polieren, dann gibst Du etwas Alufolie hinzu. Zu den anderen Zeiten stellst Du möglichst keine Gegenstände in die Spülmaschine, die als Quelle von Flugrost dienen können.

In jedem Fall ist es doch spannend, zu verstehen, was es mit der Alufolie in der Spülmaschine auf sich hat.
Viel Spaß mit diesem Schlaumeierwissen.
Bleib glänzend…Deine Andrea.

SCHNELL GEFORSCHT: Plastiktütenmikado

Lust, ein lustiges Forscherspiel auszuprobieren? Vielleicht hast Du ja Lust. Schau mal:

Das ist…fast…alles, was Du brauchst: eine Plastiktüte mit Wasser gefüllt.
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